20. Februar 2026, 10:05 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten
Nach einer Testphase startet WhatsApp offiziell den Gruppen-Nachrichtenverlauf. Die neue Funktion ermöglicht es, neue Mitglieder gezielt mit ausgewählten früheren Nachrichten auf den aktuellen Stand zu bringen.
Von der Testphase zum offiziellen Start
Bereits im Vorfeld hatte WhatsApp die neue Funktion in einer Beta-Version erprobt. In der Android-Beta-Version 2.26.1.28 wurde getestet, wie sich ausgewählte frühere Nachrichten beim Hinzufügen neuer Mitglieder freigeben lassen. Nun hat der Messenger die Funktion offiziell angekündigt und mit der schrittweisen Einführung begonnen.
Mit dem Gruppen-Nachrichtenverlauf können Gruppenadmins und Mitglieder neue Teilnehmer direkt beim Beitritt über den aktuellen Stand informieren. Statt wichtige Inhalte einzeln weiterzuleiten oder per Screenshot zu teilen, lassen sich gebündelt die letzten Nachrichten der Gruppe übermitteln.
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Bis zu 100 Nachrichten auswählbar
Beim Hinzufügen einer neuen Person kann festgelegt werden, wie viele der jüngsten Nachrichten geteilt werden sollen. Möglich ist die Freigabe von 25 bis 100 Nachrichten. Neue Mitglieder erhalten so einen kompakten Überblick über laufende Diskussionen und Absprachen, ohne den gesamten Chatverlauf lesen zu müssen.
Der Gruppen-Nachrichtenverlauf bleibt wie alle persönlichen Nachrichten Ende-zu-Ende-verschlüsselt. Diese Technik stellt sicher, dass nur die beteiligten Personen die Inhalte einsehen können. Nach Angaben von WhatsApp soll die Funktion Gruppenchats schneller und privater machen und unnötiges Weiterleiten vermeiden.
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Transparenz und Kontrolle für Admins
Das Teilen des Nachrichtenverlaufs erfolgt nicht automatisch. Admins können die Einstellung für ihre Gruppen deaktivieren, behalten jedoch jederzeit die Möglichkeit, den Verlauf zu teilen. Damit liegt die Entscheidung über die Freigabe älterer Inhalte weiterhin bei der jeweiligen Gruppe.
Zur Wahrung der Transparenz werden alle Gruppenmitglieder informiert, wenn ein Nachrichtenverlauf gesendet wird. Die geteilten Inhalte sind optisch klar von normalen Nachrichten zu unterscheiden. Zudem bleiben Zeitstempel sowie Angaben zum jeweiligen Absender eindeutig sichtbar.