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Offensive in den USA

Meta will Instagram zur Haupt-App an Schulen machen

Mit neuen Funktionen will Meta seine Instagram-App an Schulen etablieren
Mit neuen Funktionen will Meta seine Instagram-App an Schulen etablieren Foto: Getty Images
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TECHBOOK Redaktion

3. Oktober 2026, 16:32 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten

Instagram will in den USA stärker an Schulen Fuß fassen. Mit neuen Funktionen für Schüler, Eltern und Lehrkräfte erweitert Meta die Plattform um geschützte Schulbereiche und zusätzliche Kommunikationswerkzeuge.

Neue Funktionen für Schulen

Meta baut sein sogenanntes School Partnership Program in den USA deutlich aus. Ziel ist es, die Kommunikation zwischen Schulen, Schülern und Eltern direkt über Instagram zu ermöglichen. Dafür führt die Plattform sogenannte Channels ein, über die Schulverwaltungen wichtige Informationen verbreiten können.

Ergänzt wird das Angebot durch sogenannte School Stories und Notes. Diese Inhalte erstellen Schüler und Mitarbeiter, sind jedoch nur für verifizierte Mitglieder der jeweiligen Schule sichtbar. Administratoren können Beiträge bei Bedarf wieder entfernen. Auch Sportteams, Arbeitsgemeinschaften und andere Schulgruppen erhalten eigene Bereiche, um Termine, Veranstaltungen und Neuigkeiten zu teilen.

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Zugang nur für bestätigte Mitglieder

Damit die geschützten Bereiche nicht öffentlich zugänglich sind, setzt Meta auf eine Verifizierung der Nutzer. Erst nach erfolgreicher Bestätigung erhalten Schüler und Mitarbeiter Zugriff auf die schulinternen Inhalte.

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Geplant ist außerdem ein digitales Verzeichnis, mit dem verifizierte Jugendliche andere Schüler ihrer Schule finden können. Die Informationen bleiben dabei auf den jeweiligen Schulkreis beschränkt. Nach Angaben von Meta sollen die neuen Funktionen vor allem außerhalb der Unterrichtszeiten genutzt werden. Eltern können die Nutzung während der Schulzeit zudem einschränken oder komplett sperren.

Meta steht weiter unter Druck

Die Schul-Offensive kommt für Meta zu einem sensiblen Zeitpunkt. Seit Jahren steht der Konzern wegen möglicher negativer Auswirkungen seiner Plattformen auf Jugendliche in der Kritik. Im August einigte sich das Unternehmen auf einen Vergleich, der Zahlungen von bis zu 18 Milliarden US-Dollar über zehn Jahre vorsieht.

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