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Nach mehr als 30 Jahren

KiKA vor dem TV-Aus! Das müssen Familien wissen

Das Bild zeigt das große gelbe KiKA-Logo mit blaugrüner Umrandung auf einer hellen Fläche. Darunter steht der Schriftzug „von ARD und ZDF“.
Bis Ende 2032 soll KiKA vollständig ins Internet wechseln Foto: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild
Przemyslaw Szymanski

6. November 2026, 7:41 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten

Fernseher an, KiKA einschalten und schon läuft das Kinderprogramm. Dieser für viele Familien gewohnte Weg soll bald verschwinden. Bis Ende 2032 will der Kinderkanal von ARD und ZDF vollständig ins Internet wechseln. Danach lässt sich KiKA nicht mehr über das klassische Fernsehen empfangen. Für die Nutzung ist dann ein Onlinezugang nötig.

KiKA verschwindet aus dem klassischen Fernsehen

Künftig soll KiKA nicht mehr über Kabel, Satellit oder Antenne zu sehen sein. Das geht aus einer Mitteilung des MDR-Rundfunkrats hervor. Grundlage für die Umstellung ist der seit Dezember 2025 geltende Reformstaatsvertrag. Er sichert KiKA weiterhin als gemeinsames Angebot von ARD und ZDF, sieht gleichzeitig aber das Ende der klassischen TV-Ausstrahlung vor.

Wer KiKA weiterhin auf einem großen Bildschirm schauen möchte, kann dafür beispielsweise einen Smart-TV verwenden. Solche Fernseher lassen sich mit dem Internet verbinden. Eine passende KiKA-Anwendung gibt es für die Geräte bereits.

Über die App können Familien einzelne Folgen schon heute zu einem beliebigen Zeitpunkt starten. Wer ein Video unterbricht, kann es später an derselben Stelle fortsetzen. Auch das aktuell laufende Fernsehprogramm lässt sich dort abrufen. Noch ist allerdings nicht bestätigt, ob dieser Livestream auch nach dem Ende der TV-Ausstrahlung erhalten bleibt.

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Technischer Wechsel läuft bereits

Die Vorbereitungen für den Wechsel ins Internet haben bereits begonnen. Nach Inkrafttreten des Vertrags startete Anfang 2026 der technische Umbau. Dabei setzt KiKA auf „Streaming OS“, die gemeinsame Software-Plattform von ARD und ZDF. In der neuen Fernseher-App kommt sie bereits zum Einsatz.

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Bis Ende 2027 sollen auch die Internetseite sowie die weiteren Apps auf die Plattform umgestellt werden. Dabei handelt es sich um die Frist für den technischen Umbau. Der eigentliche Abschied von der TV-Ausstrahlung erfolgt spätestens Ende 2032.

Viele Kinder nutzen KiKA schon online

Dass die digitalen Angebote bereits eine wichtige Rolle spielen, zeigen Zahlen des MDR-Rundfunkrats. Demnach nutzten 2025 schon sieben von zehn Kindern in Deutschland die Online-Angebote von KiKA.

Auch nach dem weiteren Ausbau soll der Kinderkanal für junge Zuschauer ein geschützter Ort bleiben – garantiert durch altersgerechte Inhalte und den gänzlichen Verzicht auf Werbung.

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