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Patent entdeckt

Neuer Sony-Controller soll Bezahlen per NFC und Bluetooth ermöglichen

Zwei Hände halten einen weiß-schwarzen PlayStation-Controller mit Tasten und Analogsticks vor einem grauen Hintergrund
Ein künftiger PlayStation-Controller könnte Kreditkarten und Smartphones in seiner Nähe erkennen Foto: Getty Images
Przemyslaw Szymanski

4. Oktober 2026, 16:55 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten

Kreditkartendaten über die Bildschirmtastatur der Konsole einzugeben, ist nicht gerade komfortabel. Sony arbeitet deshalb an einer möglichen Alternative für den PlayStation-Controller. Künftig könnte es ausreichen, eine Kreditkarte oder ein Smartphone an das Gamepad zu halten. Damit ließen sich nicht nur Zahlungen vereinfachen. Sony denkt auch über weitere Einsatzmöglichkeiten der Technik nach.

Controller erkennt Karten und Smartphones

Wie die Technik aussehen könnte, beschreibt Sony Interactive Entertainment in einer Patentanmeldung vom März 2025, die jetzt erst veröffentlicht wurde. Vorgesehen ist, dass der Controller ein geeignetes Gerät erkennt, sobald es sich in unmittelbarer Nähe befindet. Ein Lichtsignal, ein Ton oder eine Vibration könnten darauf aufmerksam machen.

Die Verbindung könnte entweder per Bluetooth oder NFC hergestellt werden. NFC kommt beispielsweise beim kontaktlosen Bezahlen an der Ladenkasse zum Einsatz. Statt Kreditkartendaten mühsam über die Bildschirmtastatur einzugeben, müsste die Karte damit nur noch in die Nähe des Controllers gebracht werden.

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Auch Gutscheinkarten sind vorgesehen

Das Patent beschränkt sich nicht auf Kreditkarten und Smartphones. Sony berücksichtigt auch Gutscheinkarten. Erkennt der Controller eine solche Karte, könnte der Fernseher anschließend eine Bestätigung anzeigen. Auch das verfügbare Guthaben ließe sich dort einblenden. Das manuelle Eintippen des aufgedruckten Gutscheincodes würde damit entfallen.

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Einen weiteren Anwendungsfall sieht Sony bei Einkäufen in Spieleläden und auf Spielemessen. Besucher könnten dort zunächst ein Spiel testen und es danach direkt über einen bereitliegenden Controller kaufen. Anschließend könnte der Titel in der digitalen Spielesammlung des Käufers auftauchen.

Sony denkt über weitere Funktionen nach

Auch bei Mehrspielerpartien könnte die Technik zum Einsatz kommen. Ein Spieler würde dafür sein Smartphone in die Nähe des Controllers halten. Dieser könnte anschließend den Wunsch zum Beitritt an die Konsole weitergeben. Auf ähnliche Weise ließe sich das Spielerprofil übertragen. In die andere Richtung könnten zudem Spielaufnahmen von der Konsole auf das Smartphone gelangen.

Noch steht allerdings nicht fest, ob Sony diese Ideen tatsächlich in einem neuen PlayStation-Controller umsetzt. Einen Termin für eine mögliche Einführung nennt das Unternehmen ebenso wenig wie ein bestimmtes Controller-Modell, das die beschriebene Technik erhalten könnte.

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