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Dritte Runde

Sony erhöht die Preise der PlayStation 5 erneut

Zwei weiße Playstation 5 Konsolen mit Controller
Sony hebt die Preise der PlayStation 5 erneut deutlich an für alle Modelle Foto: Getty Images
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Manuel Bauer

30. März 2026, 18:33 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten

Normalerweise werden Spielekonsolen mit zunehmendem Alter günstiger. Bei der PlayStation 5 läuft es jedoch genau andersherum: Sony erhöht die Preise immer weiter. Jetzt gibt es die dritte Anhebung seit Markteinführung.

Wenn der Lebenszyklus einer Konsole dem Ende entgegengeht, ist normalerweise die beste Zeit für Schnäppchen. Hard- und Software lassen sich dann oft zu reduzierten Preisen kaufen. Da die PlayStation 5 mittlerweile fast sechs Jahre alt ist und die PlayStation 6 bereits in der Gerüchteküche auftaucht, hätten viele Fans mit Preisnachlässen gerechnet. Doch Sony geht einen anderen Weg. In einem offiziellen Blog-Beitrag kündigte der Hersteller an, die Listenpreise der PS5 ab dem 2. April 2026 kräftig zu erhöhen – und zwar schon zum dritten Mal seit November 2020.

So viel kostet die PS5 jetzt

Die Preissteigerung betrifft alle Versionen der Konsole:

  • PlayStation 5 Digital Edition: von 499,99 auf 599,99 Euro
  • PlayStation 5 mit Blu-ray-Laufwerk: von 549,99 auf 649,99 Euro
  • PlayStation 5 Pro: von 799,99 auf 899,99 Euro
  • PlayStation Portal Remote Player: von 219,99 auf 249,99 Euro

Sony begründet den Schritt mit dem anhaltend hohen wirtschaftlichen Druck weltweit. Laut dem Unternehmen sei die Erhöhung notwendig, um weiterhin „innovative und hochwertige Spielerlebnisse“ anbieten zu können. Bereits im April 2025 hatte Sony für die Digital Edition eine Preiserhöhung um 50 Euro vorgenommen. Zuvor war 2022 der erste Aufschlag erfolgt.

Aktuelle Straßenpreise noch moderat

Trotz der offiziellen Preiserhöhung bleiben die Straßenpreise aktuell niedriger. Besonders die Digital Edition ist derzeit für unter 420 Euro erhältlich. Experten sehen die Ursache für die Preiserhöhung unter anderem in der globalen Speicherkrise. Die Kosten für Arbeitsspeicher und Flash-Speicher sind durch den anhaltenden KI-Boom stark gestiegen.

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Sony ist mit der Preispolitik übrigens nicht allein. Auch Microsoft und Nintendo haben ihre Konsolenpreise bereits angehoben. Es bleibt abzuwarten, wie die PlayStation-Fans auf die dritte Preisrunde reagieren und wie sich die Straßenpreise in den kommenden Monaten entwickeln werden.

Mit der erneuten Anpassung zeigt Sony, dass die PS5 trotz fortgeschrittenen Alters weiterhin als Premiumprodukt positioniert wird. Für Spieler bedeutet das: Wer noch auf ein günstiges Modell gehofft hat, muss wohl noch etwas Geduld aufbringen – oder mehr investieren.

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