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Preise für Speicher steigen

Wird die Switch 2 jetzt teurer?

Die Switch 2 ist bereits deutlich teurer als ihre Vorgängerin gestartet. Der angespannte Speichermarkt könnte den Preis weiter in die Höhe treiben.
Die Switch 2 ist bereits deutlich teurer als ihre Vorgängerin gestartet. Der angespannte Speichermarkt könnte den Preis weiter in die Höhe treiben. Foto: Getty Images
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Adrian Mühlroth
Lara Marleen Schmidt,

12. Dezember 2025, 7:19 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten

Auch Nintendo bleibt von der aktuellen Speicherkrise nicht verschont. Die Kosten für DRAM- und NAND-Speicher sind in den vergangenen Wochen rasant gestiegen – was dazu führt, dass Nintendos Gewinnmarge bei Switch-2-Verkäufen sinkt. Wird die Konsole jetzt teurer?

Die Nintendo Switch 2 steht möglicherweise vor finanziellen Herausforderungen, obwohl sie den erfolgreichsten Konsolenstart aller Zeiten verzeichnen konnte. Steigende Kosten für Arbeits- und Flash-Speicher könnten sich auf den Verkaufspreis der Konsole auswirken und somit die Marktstellung von Nintendo gefährden.

Steigende Speicherpreise

Die Kosten für DRAM-Speicher sind laut Bloomberg in kurzer Zeit um etwa 41 Prozent gestiegen, die für NAND-Speicher um 8 Prozent. Diese Preissteigerung dürfte sich auch im Jahr 2026 fortsetzen, da die Hersteller derzeit keine Ausweitung der Fertigungskapazität planen.

In der Nintendo Switch 2 sind 12 Gigabyte Arbeitsspeicher und 256 GB Flash-Speicher verbaut. Höhere Kosten für Speicher verringern Gewinnmargen des Unternehmens – vor allem angesichts des hohen Verkaufsvolumens. Bereits jetzt müssen Gamer mehr Geld für die Erweiterung des relativ kleinen verbauten Speichers in Form von microSD-Express-Karten zahlen. Effektiv gibt Nintendo so die Kosten an die Verbraucher weiter.

Auch interessant: Nintendo Switch 2 benötigt spezielle Speicherkarten

Könnte die Switch 2 teurer werden?

Solange die Nachfrage nach Künstlicher Intelligenz boomt, bleibt Speicher Mangelware. Vor allem DRAM ist für KI-Serverfarmen unverzichtbar. Einer der drei großen Hersteller von DRAM-Modulen, Micron, hat sich deshalb schon mit seiner Marke Crucial vom Verbrauchermarkt verabschiedet, um sich auf Business- und Enterprise-Kunden zu konzentrieren.

In den USA haben einige PC-Bauer bereits angekündigt, die Preise für vorgefertigte Computer zu erhöhen. CyberPowerPC etwa gibt die gestiegenen Kosten für RAM und SSDs direkt an Kunden weiter.

Noch absorbiert Nintendo die höheren Speicherpreise. Es ist jedoch mittlerweile nicht ungewöhnlich, dass Konsolenhersteller gestiegene Hardware-Kosten direkt an Kunden weitergeben. Sony und Microsoft haben erst kürzlich die Preise für PlayStation 5 und Xbox Series X angehoben. Es dürfte also nur eine Frage der Zeit sein, bis die explodierenden Speicherpreise auch bei Switch-2-Käufern ankommen.

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