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Konkurrenz für Netflix und Co.?

Streaming-Dienst „Sooner“ startet mit exklusiven Filmen und Serien in Deutschland

Gruppe vor dem Fernseher
Mit „Sooner“ gibt es jetzt noch einen Streaming-Dienst am MarktFoto: Getty Images

Mit „Sooner“ gibt es einen neuen Streaming-Anbieter in Deutschland, der sich auf deutsche und europäische Produktionen spezialisiert hat. TECHBOOK wirft einen Blick auf die Serien und Filme im Angebot und verrät, was das Abo bei Sooner kostet.

Diejenigen, die sich gern die Filme und Dokus ansehen, die auf der Berlinale, in Cannes oder dem Sundance Festival gezeigt werden, sind bei Sooner genau richtig. Denn der neue Streaming-Dienst hat vor allem Produktionen aus der Independent-Szene im Angebot. Viel Musik, Tanz und Theater gibt es hier zu sehen, ebenso wie Streifen aus der LGBTQ+-Community. Sooner arbeitet aber auch mit Filmhochschulen zusammen und zeigt deren Projekte, die es in sich haben können. Mit dabei sind beispielsweise Filme der Hochschule für bildende Künste Hamburg, der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin sowie des Internationalen Leipziger Festivals für Dokumentar- und Animationsfilme „Dok“.

Filme und Serien bei Sooner – auch Hollywood ist dabei

Wer jetzt denkt, dass Sooner nur überspitzte, schwer verständliche oder nischige Kost serviert, der irrt. Der Streaming-Dienst kann auch mit Produktionen der großen Studios und den Stars aus Hollywood aufwarten. Ebenso gibt einige der momentan so beliebten Krimi-Serien aus den nordischen Ländern zu sehen.

„Wir wollen mit unserem Angebot den interessierten Usern eine Alternative zu den etablierten Streaming-Diensten bieten. Sooner richtet sich mit seinem Programm an diejenigen, die anspruchsvolle Filme und Serien lieben“, sagt Andreas Wildfang, Geschäftsführer von ContentScope, der deutsch-französischen Betreibergesellschaft von Sooner.

Themen rund ums Streaming finden Sie auf unserer Übersicht!

Hier eine Auswahl der Highlights auf Sooner:

Der Film „The Mountain“ die in den 1950er Jahren spielende Geschichte von Dr. Wallace Fiennes (gespielt von Jeff Goldblum), der ein starker Befürworter des umstrittenen Lobotomieverfahrens ist. Er glaubt, er kann mit dem Verfahren psychische Erkrankungen heilen und zieht durchs ganze Land. Fiennes bittet den jungen Andy, ihn auf seiner Reise durch die unterschiedlichen Heilanstalten zu begleiten und seine Behandlungen in Fotos festzuhalten.

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Ein Hauch, Crime, etwas Drama und viel (schwarzer) Humor – die Serie „Mary & Mike“ hat einiges zu bieten. Die beiden Eheleute führen mit ihren Kindern ein scheinbar ganz normales Familienleben – doch eigentlich sind sie alle Eliteagenten der chilenischen Geheimpolizei DINA. Während sie also in ihrem Garten offiziell ein Fest für die Nachbar veranstalten, wird im Hinterhof gefoltert und gemordet.

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„The Bank“ wurde in Estland produziert und lehnt an die dortigen realen Ereignisse der 90 Jahre an. Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion steht das Land vor einem Goldrausch und einem Finanzboom. Die Serie zeigt das Leben von Ülle und Toomas, die den Aufstieg einer der bis heute erfolgreichsten Banken im Baltikum erleben.

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Eher humorvoll geht es in der Serie „The Oil Fund“ zu. Pep Grepp hält sich selbst für ein Finanzgenie und einem der attraktivsten Männer Norwegens. Sein Job: Die Verwaltung des Staatsfonds. Produziert wurde die Serie vom Regisseur von „The Karate Kid“ und „Mortal Instrument: City of Bones“ Harald Zwart.

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Das kostet ein Abo bei Sooner

Sooner stellt die Filme und Serien in HD-Qualität zur Verfügung. Einen Offline-Modus gibt es zum Start noch nicht, er soll aber in Arbeit sein. Wer den Dienst ausprobieren möchte, kann sich für eine 14-tägige Probemitgliedschaft anmelden. Danach zahlen Kunden 7,95 Euro im Monat bzw. 4,99 Euro monatlich bei Abschluss eines Jahresabos. Das Abo kann laut Anbieter von mehreren Personen genutzt werden. Es gibt aber auch die Möglichkeit, einzelne Titel zu leihen oder zu kaufen. Die Preise beginnen hier bei 1,95 bzw. 5,95 Euro.

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Der Zugriff auf Sooner ist auf mehreren Wegen möglich. Zum einen gibt es neben dem Browser-Zugriff auch eine kostenlose App für Android und iOS. Später im Jahr sollen dann auch Apps für Smart-TVs von Samsung und LG sowie für den Fire TV, Android TV und Apple TV folgen.

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