Keine Ladezeiten mehr

Mit diesen Tricks hängt sich Netflix nie wieder auf

ILLUSTRATION - Das Logo der Videostreaming-Firma Netflix ist am 17.12.2016 in Berlin auf einem Laptop-Bildschirm zu sehen. Foto: Alexander Heinl/dpa | Verwendung weltweit
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Nichts nervt bei einem Netflix-Marathon mehr, als wenn der Streaming-Dienst endlos buffert. TECHBOOK verrät, mit welchen Tricks Sie die endlosen Ladezeiten vermeiden.

Jeder kennt das Problem: Man hat schon den ganzen Nachmittag, den ganzen Abend und vielleicht auch die ganze Nacht sein Lieblingsserie vor den Augen. Doch oft stockt der Stream und das Bild ist nicht flüssig. Ständig muss der Film oder die Serie laden. Das nervt! TECHBOOK gibt Ihnen Tipps, wie Sie die anstrengende Wartezeit vermeiden. In den meisten Fällen liegt das Problem des Streams nicht bei Netflix, sondern bei den Einstellungen des Nutzers – ohne, dass er es bemerkt.

Die Einstellungen optimieren

Wenn die Bildqualität sich oft verändert oder einfach nicht das ist, was man erwartet hat, sollten Sie Ihre Einstellungen überprüfen. Gehen Sie dafür in Ihrem Profil auf „Konto“ und dann auf „Wiedergabe-Einstellungen“. Stellen Sie sicher, dass die Wahl der Qualität auf „Hoch“ festgelegt ist, nicht auf „Automatisch“. Sonst muss Netflix immer zwischen den Qualitäten springen – das führt manchmal zu langen Ladezeiten. Wenn man unterwegs ist, sollte man je nach Datenvolumen eine niedrige oder mittlere Einstellung wählen.

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Der Download ist nur so gut wie Ihr Router

Es kann auch noch so viel Internet-Speed von Ihrem Provider beworben werden: Wenn Sie einen unpassenden Router haben, kommt nicht die volle Geschwindigkeit an. Am Ende kommt am Computer, Smartphone oder Fernseher nichts an für den ruckelfreien Netflix-Genuss. Auch die Positionierung in der Wohnung oder im Haus macht einen großen Unterschied. Gerade in der Nähe von TV, Kühlschrank und anderen Großgeräten kann es zu Störungen kommen. Wenn das nicht hilft, dann empfehlen wir einen neuen, leistungsfähigen Router, welche wir bereits vorgestellt haben.

In Ihrer Nachbarschaft gibt es besonders viele WLAN-Netzwerke? Dann beachten Sie ein paar Tipps, die Ihre WLAN-Reichweite steigern. So kann die Belegung eines freien Kanals wahre Geschwindigkeitswunder bewirken. Sollten all diese Maßnahmen nicht zum Erfolg führen, dann hilft nur noch das klassische LAN-Kabel. Haben Sie in der Nähe des Fernseher keine Buchse oder keinen Router, könnten Powerline-Adapter die Lösung sein.

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Andere Geräte deaktivieren oder ausschalten

Je mehr Leute das heimische WLAN nutzen, desto weniger Geschwindigkeit kommt auf Ihrem Gerät an. Wollen Sie in Ruhe streamen, dann schalten Sie das WLAN von anderen Geräten wie Smartphone, Tablet oder Computer zeitweilig aus. An regnerischen Tagen oder am Abend kann das Ladeproblem sogar bei Netflix liegen. Denn dann ist die Nachfrage nach Filmen besonders groß und Server eventuell überlastet. Ein Speed-Test auf Ihrem Gerät verrät die Wahrheit: Wenn mehr als 10 Megabit pro Sekunde bei Ihnen auf dem Laptop oder Smartphone ankommen, dann muss der Grund bei Netflix liegen.

Firefox und Chrome vermeiden!

Wenn Sie auf dem Computer streamen, achten Sie auf die richtige Wahl des Browsers: Safari oder Microsoft Edge. Denn Netflix kappt bei Firefox und Chrome die Auflösung bei maximal 1280 x 720 Pixel. Warum damit zufrieden geben, wenn es auch mal mehr sein kann?