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„Monsieur Cuisine Connect“ bei Lidl im Angebot

Was taugen Thermomix-Alternativen vom Discounter?

Thermomix-Alternativen im Vergleich
Der Thermomix von Vorwerk ist ein beliebter Küchenhelfer. Es gibt eine Menge günstigerer Alternativen – doch können sie mit dem Platzhirschen mithalten?Foto: dpa picture alliance

Der Thermomix von Vorwerk hat sich zu einem echten Küchen-Hit entwickelt. Doch für viele ist der hohe Preis von mehr als 1300 Euro abschreckend. Günstige Alternativem gibt es jedoch bereits für um die 200 Euro. TECHBOOK verrät, was die Geräte können.

Der Thermomix von Vorwerk ist ein echtes Phänomen: Obwohl die Kult-Küchenmaschine einen wenig schmackhaften Preis von mehr als 1300 Euro hat, reißen sich die Leute so sehr darum, dass das Wuppertaler Unternehmen in der Vergangenheit teilweise mit der Produktion kaum hinterherkam. Was macht ihn so beliebt? Er vereint über ein Dutzend Küchengeräte in einer Maschine: Er mixt, kocht, wiegt, mahlt, brät – und verhilft so auch Kochmuffeln zu essbaren Gerichten. Das Besondere am Modell TM6: Hobbyköchen stehen im kostenpflichtigen Portal Cookidoo 132.000 Rezepte zur Verfügung. Auf dem Display gibt es dann eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für verschiedene Gerichte, die Temperatur und die Garzeit regelt das Gerät selbst.

Bei wem das Original die Brieftasche sprengt, für den gibt es inzwischen Alternativen – und das teils ab 200 Euro. TECHBOOK stellt die besten Thermomix-Alternativen vor.

Silvercrest „Monsieur Cuisine Connect“ bei Lidl

Der Monsieur Cuisine Connect ist die bekannteste Thermomix-AlternativeFoto: Silvercrest

Mit dem Gerät von Hersteller Silvercrest hat der Discounter Lidl einen waschechten Thermomix-Klon im Angebot. Das Modell „Monsieur Cuisine Connect“ erinnert äußerlich stark an das Original von Vorwerk und ist zum Beispiel ebenfalls mit einer WLAN-Funktion, Waage und Rezeptedatenbank ausgestattet. Besonders herausragend ist das 7-Zoll-Farbdisplay.

Der „Monsieur Cuisine Connect“ kommt mit zehn Funktionen in die Küche. Obwohl das Original zwar 17 Funktionen listet, schneidet Silvercrest-Klon nicht viel schlechter ab. Das liegt daran, dass er die wichtigen Kernaufgaben meistert. Sogar die Anbraten-Funktion, die erst im neuesten Thermomix TM6 erstmal integriert ist, kann der „Monsieur Cuisine Connect“ bereits. Das hat er den anderen Klonen voraus, denen es genau an dieser Funktion fehlt. Fans von Röstaromen kommen also nur bei dieser Thermomix-Alternative auf ihre Kosten.

Das Gerät können Sie ab Montag, 1. März 2021, für 349 Euro in den Filialen und im Online-Shop von Lidl erwerben.

„Monsieur Cuisine“ verletzt Patentrecht von Vorwerk

Das Handelsgericht in Barcelona hat im Januar geurteilt, dass der Silvercrest Monsieur Cuisine Connect das Thermomix-Patentrecht von Vorwerk verletzt. Discounterkette Lidl muss nun Strafzahlungen an Vorwerk leisten. Außerdem darf Lidl den Monsieur Cuisine Connect nicht mehr anbieten und muss alle Geräte aus dem Verkauf zurückziehen. Bislang scheint das Urteil keine Folgen für andere europäische Märkte, darunter Deutschland, zu haben.

Quigg Küchenmaschine bei Aldi

Quigg Küchenmaschine Aldi

Das Gerät testete TECHBOOK ausführlich im LangzeittestFoto: Quigg / Aldi

Auch Aldi hat eine Alternative zum teuren Thermomix im Sortiment. Das Gerät stammt aus dem Hause Quigg und ist immer mal wieder bei Aldi Nord für rund 200 bis 230 Euro im Angebot (baugleiches Pendant unter dem Namen Ambiano bei Aldi Süd). TECHBOOK testete die Küchenmaschine bereits. Dort überzeugten vor allem die umfangreiche Ausstattung und die WLAN-Funktion. Das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt bei diesem Gerät.

Unser Testvideo sehen Sie hier:

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Hier geht’s zum Testartikel:

Wenn sich das Gerät gerade nicht im Sortiment von Aldi befindet, kostet es auf Ebay als Neuware etwa 229 Euro.

Medion Küchenmaschine MD16361

Ein heißes Geschenk für Hobbyköche kommt erneut von Aldi-Zulieferer Medion: Ein Thermomix-Klon für gerade einmal 189,95 Euro – ein Bruchteil des Preises für das Vorwerk-Original. Was kann der Medion MD16361? Der Lieferumfang unterscheidet sich kaum vom Thermomix: Laut Medion liegen Kochaufsatz (2 Liter), Dampfgarer, Messbecher, Reinigungsbürste, Teigspachtel, Reinigungsbürste und ein Rezeptbuch im Karton.

Auch sonst beherrscht der Medion die Grundfunktionen des Thermomix: Geschwindigkeit, Temperatur und Garzeit lassen sich in verschiedenen Stufen einstellen. Zudem mixt, kocht, zerkleinert oder püriert der MD16361. Ein saftiges Steak rösten klappt allerdings nicht – eine Bratfunktion fehlt wie beim Thermomix auch hier.

TECHBOOK hat das Gerät im Test gegen den Thermomix antreten lassen. Auf viele angenehme Extras muss der Käufer beim Medion verzichten: Dem MD16361 fehlt etwa eine integrierte Waage, den praktischen Rezept-Chip oder Internetfunktionen hat er auch nicht. Auch die Verarbeitung ist nicht so hochwertig wie beim Original. Trotzdem: Beim Probekochen gab es am Ende kaum Unterschiede zwischen den beiden Geräten.

Auch interessant: Für wen lohnt sich der Kauf eines Thermomix?

TECHBOOK meint

„Lohnt es sich nun also, einem Billig-Kochgerät den Vorzug zu geben? Ja, aber natürlich mit Einschränkungen – die Erwartungen sollten bei nur einem Viertel des Thermomix-Preises heruntergeschraubt werden. So ist die Verarbeitung nicht so gut wie beim Original und nicht immer alle Funktionen vorhanden. Doch die neueren Geräte der Discounter, wie die Quigg-Küchenmaschine oder der „Monsieur Cuisine Connect“, verkürzen den Abstand zum Thermomix immer weiter. Neue Kochmodi, WLAN-Funktion und Rezeptdatenbanken machen sie zu echten Alternativen.“ – Andreas Filbig, Redaktionsleiter