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Neu in New York

TECHBOOK im weltweit ersten „4-Star“-Geschäft von Amazon

Spring St New York City Amazon 4 Sterne Shop
In bester New Yorker Lage eröffnete Amazon seinen 4-Sterne-Shop

Die beliebtesten Produkte auf Amazon gibt es jetzt auch im Geschäft zu kaufen: Der erste „4-Star“-Shop steht in New York, in dem es nur ausgewählte Produkte gibt, die besonders gut bei den Kunden ankommen oder laut Amazon gerade im Trend sind. TECHBOOK war zu Besuch.

Der Versandriese meint es offenbar ernst mit dem Offline-Geschäft: Nachdem es inzwischen in Seattle und in Chicago mehrere Amazon-Go-Stores gibt – Geschäfte, in denen Kunden ohne Kasse einkaufen können –, wagt man sich in New York City mit einem etwas anderen Konzept auf die Straße.

View into Amazon Store New York
Foto: TECHBOOKFoto: TECHBOOK

Im hippen Stadtviertel „SoHo“, unweit bekannter Geschäfte von Nike, Boss und Lacoste, eröffnet Amazon seinen ersten „4-Star Store“. Das Konzept: Sie erhalten eine Auswahl der beliebtesten Produkte des Online-Händlers direkt im Geschäft. Das Sortiment besteht nur aus Produkten

  • mit 4-Sterne-Bewertung oder höher von Kunden
  • die besonders beliebt, also sogenannte Topseller sind
  • neu sind und im Trend liegen

Fokus auf Technik und Haushaltsprodukte

TECHBOOK war im neuen Geschäft zu Besuch. Die rund 400 Quadratmeter große Verkaufsfläche hat Amazon mit verschiedenen Produktkategorien bestückt, etwa die Hälfte davon mit Elektronik. Neben den hauseigenen und prominent platzierten Produkten mit der Sprachassistentin Alexa – etwa den Echo oder den Echo Dot – gibt es vor allem dazu passendes Zubehör wie Lautsprecher und Smart-Home-Komponenten wie Lampen von Philips Hue, aber auch Laptops – diese jedoch nur von Acer. Die restliche Fläche beherbergt hauptsächlich Bücher, Haushaltsgeräte, Küchenwerkzeuge und Spielwaren.

Alexa compatible Smart Home Products
Alle Smart-Home-Produkte sind auch mit Alexa kompatibel. Foto: TECHBOOK

4-Sterne- und Trend-Produkte

Das sind wohl die von Amazon etwas schwammig als „Topseller“ oder „Trend-Produkte“ bezeichneten Waren. Wann genau etwas beim Online-Riesen als „Trend“ gilt, wird nicht so richtig klar. So bekommen etwa die smarten Türkameras und Klingeln der Marke Ring großzügig einen ganzen Tisch im Laden, obwohl einige Produkte weniger als 4 Sterne haben – offenbar für Amazon Trend-Geräte, allerdings gehört die Marke Ring zufällig auch zum Unternehmen.

Extratisch nur für Ring-Produkte im Amazon-Store New York.
Extratisch nur für Ring-Produkte im Amazon-Store New York | Foto: TECHBOOKFoto: TECHBOOK

Prime-Kunden zahlen im Geschäft weniger

Eine nette Idee sind die Bewertungskarten, die Amazon bei ausgewählten Produkten aufstellt. Dort werden hilfreiche (allerdings ausschließlich positive) Amazon-Rezensionen zitiert.

Die Zahl der Bewertungen und die durchschnittlich vergebenen Sterne können Käufer auf dem digitalen Preisschild ansehen. Prime-Kunden zahlen den üblichen Amazon-Preis, wer kein Prime-Kunde ist, zahlt den Listenpreis der Waren. Wie auf dem Foto unten erkennbar unterscheidet sich dieser bei einigen Produkten doch merklich. Amazon bietet Kunden allerdings an, direkt im Geschäft Prime-Mitglied zu werden. Dann wird der Preis an der Kasse angepasst.

Amazon Shop Price Tag
Ausgedruckte Rezensionen gewähren einen ersten Eindruck zum Produkt. Wer kein Prime-Kunde ist, muss bei vielen Produkten, hier etwa ein Buch, draufzahlen. Foto: TECHBOOKFoto: TECHBOOK

Bargeld? Nein danke!

Apropos Kasse: Wer im Amazon-Shop bezahlen möchte, tut das an speziellen Tablet-Kassen, eine Barzahlung ist nicht möglich. Mithilfe der Amazon-App kann man über sein Amazon-Konto und damit per Lastschrift bezahlen. Alternativ sind alle üblichen Kreditkarten als Zahlungsmittel akzeptiert.

Kassen im Amazon Store New York
Foto: TECHBOOKFoto: TECHBOOK
Amazon Basics Shop New York
Die hauseigenen Marken wie „Amazon Basics“ sind im Laden besonders prominent vertreten. Foto: TECHBOOK

TECHBOOK meint

„Die Idee, nur 4-Sterne-Produkte in einem Laden zu verkaufen, ist genial! Allerdings ist nicht immer klar, wie sich das Sortiment genau zusammensetzt. Amazons eigene Produkte und die der Tochterunternehmen sind zumindest äußerst prominent platziert“ – Philippe Fischer, Redakteur

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