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Im Telekom-Netz

Prepaid-Anbieter Fraenk führt neue Bezahlmethode ein 

Frau auf dem Sessel schaut aufs Smartphone
Fraenk passt seinen Handytarif anFoto: Getty Images

Seit Ende April 2020 gibt es einen neuen Mobilfunk-Discounter im Telekom-Netz. Das Angebot namens „Fraenk“ wird direkt über die Telekom-Tochter Congstar realisiert und ist monatlich kündbar. TECHBOOK verrät, was der Anbieter kann – und was nicht.

Das Konzept hinter Fraenk erinnert ein wenig an Freenet Funk. Denn auch hier lassen sich die Tarife ausschließlich per App für Android und iOS buchen. Allerdings setzt der neue Anbieter auf eine andere Tarifauswahl. TECHBOOK erklärt, was Kunden über Fraenk wissen sollten.

Fraenk startet mit nur einem Tarif

2020 ist Fraenk mit nur einem Tarif gestartet, der eine Allnet-Flat, SMS-Flat und 4 GB Daten für 10 Euro im Monat beinhaltete. Auch jetzt noch steht nur dieser Tarif zur Auswahl, allerdings hat der Prepaid-Anbieter das Datenvolumen mittlerweile auf 5 GB angehoben. Mit der Internet-Flat lässt sich das LTE-Netz der Telekom bis zu einer maximalen Geschwindigkeit von 25 Mbit/s im Downstream und 5 Mbit/s im Upstream nutzen. Statt einer regulären SIM-Karte steht Nutzern auf Wunsch auch eine eSIM zur Verfügung.

Fraenk im Preisvergleich

Vergleichen wir Preis und Leistung von Fraenk, so ist das Angebot durchaus gut. Mit ja!mobil und Penny Mobil gibt es bereits zwei Discount-Tarife im Telekom-Netz, die ebenfalls von Congstar realisiert werden und sehr ähnliche Tarifkonditionen haben. Beide Anbieter vermarkten eine Allnet-Flat mit 3 GB für 7,99 Euro und eine mit 5 GB für 12,99 Euro pro 28 Tage. Der Tarif von Fraenk siedelt sich mit seinen 5 GB Datenvolumen und seinem Preis von 10 Euro somit genau zwischen diesen Angeboten an.

Lesen Sie weiter: Prepaid-Tarife aus dem Supermarkt im Überblick

Fraenk wirbt mit einer flexiblen Laufzeit von nur einem Monat, allerdings räumt sich der Anbieter eine Kündigungsfrist von 14 Tagen ein. Beenden Nutzer ihren Vertrag über die App nicht fristgerecht, erneuert er sich um einen weiteren Monat. Die Abbuchung der Kosten erfolgte zum Start allein über das hinterlegte Paypal-Konto. Ab Mitte August bietet fraenk aber auch die Bezahlung per Lastschrift an. Die Abbuchung der Tarif-Gebühr erfolgt immer zu Mitte des nächsten Monats zu Monatsende, wie Fraenk auf seiner Webseite angibt.

Darauf müssen Nutzer bei Fraenk (noch) verzichten

Im Vergleich zu vielen anderen Tarifen, müssen Kunden bei Fraenk allerdings einige Abstriche machen. So ist das Surfen im Internet nach Verbrauch des Inklusivvolumens nur noch über WLAN möglich, denn es gibt keine Drosselung. Stattdessen vermarktet Fraenk zubuchbare Datenoptionen: Für einmalig 5 Euro lassen sich pro Abrechnungszeitraum bis zu 10 Mal zusätzliche 2 GB Datenvolumen buchen, die ab Buchung 31 Tage lang gültig sind. Nicht verbrauchtes Datenvolumen verfällt.

Eine Multi-SIM bietet der Mobilfunk-Anbieter nicht. Dafür ist seit Ende Mai 2020 die Rufnummernmitnahme möglich. Das erlaubte der Anbieter zum Start nicht. Für die Freigabe der alten Rufnummer verlangt der ehemalige Anbieter meist eine Gebühr. Diese wurde Ende April 2020 aber auf maximal 6,82 Euro gedrosselt. Die Portierung einer von Fraenk vergebenen Rufnummer zu einem neuen Anbieter ist jedoch kostenfrei möglich.

Mehr dazu: Gebühren für Rufnummernmitnahme sinken deutlich

Anders als bei Freenet Funk ist die Nutzung des Tarifes innerhalb der EU inklusive der Schweiz erlaubt. Gespräche und SMS von Deutschland ins EU-Ausland sind mit Fraenk allerdings nicht möglich. Ebenso schließt der Discounter die Nutzung kostenpflichtiger Sonderrufnummern und Premium-SMS aus.

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