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Blutiges Hai-Light

In 41 Ländern Platz 1! Amazon-Film stürmt die Charts

Kathryn Newton im Amazon-Film „The Devil’s Mouth“
Kathryn Newton im Amazon-Film „The Devil’s Mouth“ Foto: Courtesy of Amazon MGM Studios
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Woon-Mo Sung
Redakteur

5. August 2026, 17:20 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten

Die Charts eines Streaming-Dienstes Amazon Prime Video sind immer ein guter Gradmesser dafür, was gerade angesagt und besonders sehenswert ist. Wer über ein Abo bei dem bekannten Streamer verfügt, sollte sich deshalb „The Devil’s Mouth“ einmal zu Gemüte führen. Zumindest legt die aktuelle Beliebtheit des Films nahe, dass sich ein Reinschauen lohnt.

„The Devil’s Mouth“ knabbert an Prime-Video-Charts

Neue Zahlen des Portals Flixpatrol zeigen, dass das blutige Spektakel besonders stark bei Amazon Prime Video eingestiegen ist. Bereits kurz nach Erscheinen am 29. Juli schoss „The Devil’s Mouth“ in mehreren Ländern an die Spitze der Charts.

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Während es noch am 30. Juli nur vier Märkte waren, stieg die Zahl am 31. Juli rapide an – pünktlich zum Start des Wochenendes. Dann schaffte es der Film in 41 Ländern auf Platz 1 der Rangliste, darunter auch Deutschland. Seitdem ließ das Ergebnis zwar wieder nach.

Nach aktuellem Stand (5. August) ist er in nur noch 16 Ländern ganz oben. Allerdings ist gut möglich, dass das nächste Wochenende wieder für einen weiteren Zuschauerschub sorgen wird.

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Höhlen-Hai auf Häppchenjagd

Bei „The Devil’s Mouth“ handelt es sich wieder einmal um einen Hai-Horrorfilm. Erst im April sorgte „Thrash“ bei Netflix für glühende Streaming-Verbindungen. Nun geht der nächste bissige Knorpelfisch auf Menschenfang.

Als Abschied von ihrer gemeinsamen Zeit wagen fünf Freunde eine Tour durch die Höhlen von „The Devil’s Mouth“ in Thailand. Doch der Ausflug entwickelt sich zum Albtraum, als sie tief unter der Wasseroberfläche auf eine unbekannte Bedrohung stoßen. In der beengten Finsternis nehmen Panik und Spannungen zu. Während die Gruppe verzweifelt nach einem Ausweg sucht, entscheidet jede Entscheidung über ihr Schicksal.

Low- statt Hai-Light

Aber wie gut ist „The Devil’s Mouth“ wirklich? Zwar wirken die hohen Zugriffszahlen vielversprechend, doch der Schein trügt – eine weitere Gemeinsamkeit mit „Thrash“. Denn ganz egal, ob man bei Rotten Tomatoes oder doch lieber bei Metacritic nach durchschnittlichen Kritikerbewertungen nachschaut, das Ergebnis ist überall das gleiche: „The Devil’s Mouth“ ist schlecht. Wirklich schlecht.

Während bei Metacritic die durchschnittliche Punktewertung mit 46 fast noch als durchschnittlich durchgeht, sieht es bei den Tomaten schon anders aus. Dort sind nur 35 Prozent der professionellen Besprechungen positiv.

Auch sehr ungewöhnlich: In der Regel fallen Fan-Urteile positiver aus. Aber nicht hier. Nur peinliche 17 Prozent der Nutzer gaben eine gute Bewertung ab. Noch schlimmer sieht es bei Letterboxd aus: Da seht der Film bei grottenschlechten 1,9 von 5 Sternen. Wer also keine Zeit verschwenden möchte, sollte sich vielleicht doch nach einem anderen Film umschauen.

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