Jüngst ist es zu einem massiven Netflix-Leak gekommen. Zahlreiche neue Serien-Episoden und -Staffeln sind vor ihrem offiziellen Erscheinen illegal im Netz aufgetaucht.
Wenn erst einmal eine Serie erfolgreich gestartet ist, gibt es für Fans kaum etwas Aufregenderes als die Aussicht auf neue Folgen. Und auch Produktionsstudios und Streaming-Dienste erhoffen sich davon einen möglichst großen Zuspruch. Ein jüngst aufgetretener Leak bei Netflix hat den bekannten Anbieter von Filmen und Serien jedoch in einen aktuellen Krisenmodus gestürzt. Betroffen sind namhafte Titel.
Leak bei Netflix durch Produktionspartner entstanden
Wie unter anderem die „Los Angeles Times“ berichtet, soll der Leak bei Netflix beim Produktionspartner Iyuno zustande gekommen sein, wo Synchronisations- und Untertitelungsarbeiten stattfinden. Durch das Sicherheitsleck sind zahlreiche noch offiziell unveröffentlichte Episoden bekannter Serien im Netz aufgetaucht, die man in voller Länge schauen kann.
Netflix würde bereits „aggressiv“ dagegen vorgehen. Wie „IGN“ beobachtet hat, sollen bereits entsprechende Beiträge in Internetportalen wie zum Beispiel 4Chan gelöscht worden sein. Allerdings werden die hochgeladenen Folgen weiterhin verbreitet. Ehrliche Fans sind angehalten, sich jetzt besonders vor Spoilern in Acht zu nehmen und auf die reguläre Veröffentlichung zu warten. Dazu werden Stimmen laut, die Netflix darum bitten, die Episoden im Zuge dessen einfach selbst früher online zu bringen als geplant war.
Laut „Times“ habe zwar Netflix den Leak als solchen bestätigt, jedoch keine offiziellen Angaben zu den jeweiligen Serien gemacht. Mittlerweile sind diese aber bekannt geworden. So sind Folgen der kommenden zweiten Staffel der äußerst beliebten Gaming-Adaption „Arcane“ (geplanter Start im November) bereits erschienen, allerdings mit Wasserzeichen, sichtbaren Zeitstempeln und teilweise unfertig animiert. Und obwohl überwiegend weitere Animes betroffen sind, ist mit der kompletten dritten Staffel von „Heartstopper“ auch eine Realserie dabei, wie „What’s on Netflix“ entdeckt hat.
Im Netz kursieren demnach illegal Folgen und Staffeln folgender Serien sowie auch einzelne Filme:
Wie es weiter heißt, gibt es nicht nur bei Netflix einen Leak. Auch die auf Animes spezialisierte Plattform Crunchyroll muss mit einem im gleichen Zeitraum aufgetretenen Leck zurechtkommen. Bislang soll es die Serie „Re:ZERO“ sowie den kommenden Film „Mononoke The Movie“ (nicht zu verwechseln mit „Prinzessin Mononoke“ von Studio Ghibli) treffen, wie ein X-Post von „Anime News and Facts“ verrät.
Auch interessant: Wie „Anime2You“ erwähnt, soll Netflix‘ Vertragspartner Iyuno auch mit Disney, Amazon, HBO, DreamWorks, eOne, BBC und A+E Networks zusammenarbeiten. Leaks auch zu diesen Unternehmen sind aber bislang nicht bekannt.
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