9. Oktober 2025, 10:57 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten
Die True-Crime-Reihe „Monster“ zählt zu den größten Erfolgen von Netflix. In der neuesten Staffel verkörpert Schauspieler Charlie Hunnam den Serienmörder Ed Gein – und musste nach den Dreharbeiten erst wieder zu sich selbst finden.
Der britische Darsteller Charlie Hunnam, derzeit in der Netflix-Produktion „Monster: Die Geschichte von Ed Gein“ als berüchtigter Mörder zu sehen, erzählte, dass es ihm schwerfiel, die düstere Rolle abzuschütteln. „Das war wirklich eine tiefe und eindringliche Erfahrung für mich. Es war deshalb sehr schwer, die Rolle loszulassen“, sagte Hunnam der Deutschen Presse-Agentur.
Charlie Hunnam verabschiedete sich von Ed Gein
Die „Monster“-Serie zählt zu den größten Erfolgen des Streamingdienstes. Nach dem Dreh blieb Hunnam noch eine Woche in Chicago, „um abzuschalten, für mich zu sein und all das aus meinem System fließen zu lassen“. Danach reiste er in Geins Heimatstadt Wisconsin. „Ich habe die Stadt und sein Grab besucht und mich quasi von ihm verabschiedet.“
Wer „Monster“ gerne sehen möchte, braucht ein Netflix-Abo. Am besten als Teil des großen Entertainment-Pakets bei Sky:
In acht Episoden erzählt Serienmacher Ryan Murphy („Glee“, „American Horror Story“) die Geschichte des Serienkillers Gein, der in den 1950er Jahren Frauen ermordete, Gräber plünderte und die Haut seiner Opfer zu Masken verarbeitete. Die Serie beleuchtet zudem die obsessive Bindung zu seiner Mutter und zeigt, wie Gein zur Inspiration für Hitchcocks „Psycho“ (1960) wurde.
Eine Szene trieb Hunnam an seine Grenzen
Hunnam verkörpert den stillen Farmer mit sanfter Stimme und entrücktem Blick. Der 45-Jährige, bekannt aus der Hitserie „Sons of Anarchy“, musste viele grausame Momente darstellen – doch eine Szene in der siebten Folge blieb ihm besonders im Gedächtnis.
„Es war die schwierigste Szene, die ich jemals spielen musste. Ed setzt sich darin mit seinen mentalen Problemen auseinander. Sie ist spektakulär gut geschrieben und ich hatte wirklich Angst, ob ich die Szene wirklich gut rüberbringen kann. Am Ende ist es aus meiner Sicht das Beste, was ich schauspielerisch je geleistet habe.“
Die ersten beiden Staffeln von „Monster“ behandelten zuvor die Fälle des Serienmörders Jeffrey Dahmer sowie der Brüder Lyle und Erik Menendez, die ihre Eltern töteten.