18. Februar 2026, 8:15 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten
Jeden Monat veröffentlicht Netflix zahlreiche neue Filme und Serien zum Streamen. Da den Überblick zu behalten, fällt nicht leicht und nicht alles ist auch wirklich sehenswert. Im schlimmsten Fall erhält ein durchschnittlicher Titel viel Aufmerksamkeit, während eine echte Perle unter dem Radar fliegt. Das darf „How to Get to Heaven From Belfast“ nicht passieren – denn dafür ist die Serie einfach zu gut.
Die Handlung „How to Get to Heaven From Belfast“
Aber worum geht es? Um die drei besten Freundinnen Saoirse (Roisin Gallagher), eine chaotische Fernsehautorin, Robyn (Sinéad Keenan), dreifache Mutter und ständig gestresst, und Dara (Caoilfhionn Dunne), eine stets gehemmt wirkende Betreuerin.
Sie alle kennen sich seit der Kindheit – und sind eigentlich zu viert. Doch eines Tages erhalten sie die traurige Nachricht, dass ihre Freundin Greta verstorben ist. Gemeinsam brechen sie zu ihrer Totenwache auf, nur um dann vor Ort festzustellen, dass die Frau im Sarg gar nicht Greta ist. Aber wer dann? Und wo ist Greta eigentlich? Für die drei Frauen beginnt eine gefährliche – und saukomische – Reise durch Irland auf der Suche nach Antworten.
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Starke Kritiken für „How to Get to Heaven From Belfast“
„How to Get to Heaven From Belfast“ ist erst seit dem 12. Februar bei Netflix zu sehen. Noch ist es zu früh, um einzuschätzen, wie gut die Geschichte ankommen wird. Aber geht es nach ersten internationalen Kritiken, sollte es zumindest nicht an der reinen Qualität scheitern.
Bei der bekannten Seite Rotten Tomatoes etwa, wo Kritiken zu Filmen und Serien zusammengetragen werden, sind derzeit 93 Prozent aller Rezensionen positiv ausgefallen – ein starkes Ergebnis. Es bleibt spannend abzuwarten, wie sich dieser Wert im Laufe der nächsten Tage und Wochen noch verändern wird. Auch gibt es bislang keine Bewertungen des Publikums auf der Plattform (Stand: 13. Februar, 12 Uhr), aber das sollte sich spätestens nach dem ersten Wochenende ändern.
Auch „Derry Girls“ unbedingt gucken
Dass der neue Titel überzeugt, deutet auch die Beteiligung von Schöpferin Lisa McGee an. Denn auch ihr vorheriges Projekt „Derry Girls“ ist ein absoluter Volltreffer und ebenfalls bei Netflix zu sehen. Und laut dem Ergebnis bei Rotten Tomatoes sollten es sich Interessenten für einen doppelten Serienmarathon gemütlich machen.
Denn für „Derry Girls“ sind sogar sage und schreibe 99 Prozent aller professionellen Besprechungen positiv. Das ist ein Ergebnis, das nur selten vorkommt und selbst die größten Serien-Hits bei Netflix nicht erreichen. Dazu kommen 95 Prozent vonseiten der Fans – hier herrscht also Einigkeit zwischen Publikum und Kritikern.
Netflix ist immer wieder gut für Streaming-Überraschungen, wie jetzt auch eine neue deutsche Serie zeigt. Es bleibt von daher zu hoffen, dass auch „How to Get to Heaven From Belfast“ ein ausreichend großes Publikum findet.