12. Februar 2026, 17:36 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten
„Stranger Things“, „Bridgerton“ oder „Squid Game“ – die ganz großen Netflix-Serien kennt man. Und wenn dann eine neue Staffel erscheint, ist der Erfolg auch vorprogrammiert. Doch nicht selten gelingt es, auch einen neuen Titel direkt in den Charts zu platzieren. So auch die neue deutsche Serie „Unfamiliar“.
„Unfamiliar“ sticht sogar „Bridgerton“ aus
„Unfamiliar“ ist eine neue Spionage-Serie aus deutscher Produktion, die am 5. Februar 2026 bei Netflix erschienen ist. Mit nur sechs Episoden ist ihr Umfang recht überschaubar und vor der Kamera standen viele bekannte Stars wie Samuel Finzi, Susanne Wolff oder Henry Hübchen.
Die große Werbetrommel hat Netflix nicht gerührt. Trotzdem ist die spannende Geschichte erfolgreich gestartet – laut Angaben bei „FlixPatrol“ hat es „Unfamiliar“ sogar in 16 Ländern auf Platz 1 der Charts geschafft. Damit hat sich die Serie vor Dauerbrennern wie „Bridgerton“, „Lincoln Lawyer“ oder der aktuell brisanten Doku „Jeffrey Epstein: Filthy Rich“ platziert.
Kurios: Obwohl es sich um eine deutsche Serie mit hierzulande bekannten Schauspielern handelt, hat es „Unfamiliar“ hierzulande nicht auf den Chart-Thron geschafft. Lediglich der vierte Platz war zunächst drin, aber das könnte sich noch ändern.
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Das Erfolgsgeheimnis von „Unfamiliar“
Es scheint, als hätten viele „Unfamiliar“ zunächst nicht auf der Rechnung gehabt. Denn obwohl der Start bereits eine Woche zurückliegt, ist etwa bei Rotten Tomatoes immer noch keine einzige professionelle Kritik dazu eingegangen (Stand: 12. Februar, 12 Uhr). Vorabsichtungen hat die Presse offenbar nicht wahrgenommen (oder sie wurden nicht angeboten).
Immerhin gibt es erste Eindrücke und natürlich auch Fan-Reaktionen. Letztere haben zu 67 Prozent positive Bewertungen auf dem Portal abgegeben – ein guter, aber nicht überragender Wert.
Dafür bedient die Serie die äußerst beliebte Nische der Spionage-Thriller, die bei Netflix mit „Black Doves“ oder „The Night Agent“ bereits sehr gut repräsentiert wird. Fans solcher Stoffe, die sich aber durch die anderen Titel durchgeschaut haben, finden in „Unfamiliar“ frischen Stoff zum Streamen. Laut „Collider“ lohnt sich das, soll es sich doch um eine „wendungsreiche, fesselnde Serie“ handeln, die die Zuschauer bis zum Schluss in Spannung versetzt.
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Darum geht es in „Unfamiliar“
Meret (Susanne Wolff) und Simon Schäfer (Felix Kramer) sind nicht nur ein Ehepaar, sondern waren beide einst beim BND aktiv. Seit ihrer Zeit dort betreiben sie ein sogenanntes Safe House, um dort Schutzsuchende zu verstecken. Doch dann taucht eine Bedrohung aus früheren Zeiten wieder auf und plötzlich bekommen sie es mit russischen Agenten, ihrem alten Arbeitgeber und Auftragskillern zu tun. Während sie ums Überleben kämpfen, müssen sie auch noch ihre eigene Beziehung geheim halten.