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Die Ringe der Macht

Alle Infos zu Amazons „Herr der Ringe“-Serie

Schriftzug Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht zu Amazons Serie
Amazons eigene „Herr der Ringe“-Serie hat großes Blockbuster-Potenzial.Foto: Amazon

Kaum eine Serie der vergangenen Jahre wird so sehnlich erwartet wie „Der Herr der Ringe“ von Amazon Prime Video. Gemessen am großen Interesse gibt es bisher aber aufgrund einer rigorosen Geheimhaltungsstrategie vergleichsweise wenige Informationen über das Mega-Projekt. TECHBOOK hat alles, was bisher bekannt ist, zusammengetragen.

J.R.R. Tolkiens Fantasywelt war prägend für das gesamte Genre und nimmt bis heute einen einmaligen Platz im Herzen vieler Fans ein. Peter Jacksons erfolgreiche „Der Herr der Ringe“-Filmtrilogie, die zu Beginn der 2000er Jahre erschien, zementierte diesen Status. Als Amazon dann 2017 bekannt gab, die weltweiten Fernsehrechte an Tolkiens Werk erworben zu haben und eine Serie zu planen, brodelte die Gerüchteküche umgehend. Daran hat sich bis heute wenig geändert. Denn trotz der Jahre, die seitdem ins Land gegangen sind, ist immer noch wenig über das große Projekt bekannt.

Amazon füttert die erwartungsvollen Fans nur häppchenweise und hält sich mit Infos zu Setting und Handlung bislang zurück. In diesem Artikel finden Sie alle offiziellen Informationen und die spannendsten, wahrscheinlichsten Gerüchte sowie lustige Fakten über das Megaprojekt von Amazon Prime Video.

Höchste Geheimhaltung

Wie bereits erwähnt, gibt Amazon sein Bestes, um keinerlei Informationen über die Serienproduktion nach außen dringen zu lassen. Von offizieller Seite gibt es inzwischen einen Teil des Casts mit Rollenbezeichnungen und eine vage Inhaltsangabe auf den eigenen Kanälen. Im Februar 2022 veröffentlichte das Unternehmen außerdem 23 Charakterposter, auf denen zwar viele Details zu sehen sind, die allerdings nur einen Ausschnitt der Figuren zeigen. Etwa der Kopf ist nicht zu sehen.

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Die Drehorte oblagen ebenfalls höchster Geheimhaltung. Die erste Staffel wurde in erster Linie wie auch die Filmtrilogie in Neuseeland gedreht. Um Schaulustige fernzuhalten, wurden unter anderem Fake-Teams durchs Land geschickt, um falsche Spuren zu legen. Die Autoren arbeiteten zudem in geschützten Anlagen. Laut Amazon-Studios-Chefin Jennifer Salke seien die Fenster mit Klebeband verschlossen und der Zugang nur per Fingerabdruck möglich gewesen. Dass bei Produktionen dieser Größenordnung solche Maßnahmen ergriffen werden, ist zwar an sich nichts Ungewöhnliches, Amazon fährt diese Taktik allerdings bisher so erfolgreich, dass es vergleichsweise wenige Infos an die Öffentlichkeit geschafft haben.

Auch interessant: Diese Serien und Filme kommen diesen Monat neu zu Amazon Prime Video

Wann erscheint „Herr der Ringe“-Serie bei Amazon?

Was in jedem Fall feststeht und von Amazon öffentlich kommuniziert wurde, ist das Erscheinungsdatum. Nachdem die Dreharbeiten im Sommer 2021 endeten, steht nun der 02. September 2022 als Termin für die erste Staffel. Außerdem wissen wir, dass die erste Staffel den Titel „Die Ringe der Macht“ tragen wird.

2022 kommt die erste Staffel, eine zweite ist aber bereits in Auftrag gegeben. Insider berichten von fünf geplanten Staffeln; für alle soll es bereits ein Konzept geben. Dabei wird die erste Staffel aller Voraussicht nach acht Episoden umfassen, womit sie im aktuellen Trend großer Blockbuster-Serien liegen würde.

Außerdem ist inzwischen beinahe sicher, dass am 02. September zunächst die ersten beiden Folgen veröffentlicht werden, die allerdings jeweils so lang wie ein Spielfilm sein sollen. Alle weiteren Folgen erscheinen dann im Wochentakt – eine Taktik, die sich ebenfalls bereits bei der Konkurrenz bewährt hat.

Das wissen wir über die Handlung von Amazons „Herr der Ringe“-Serie

Bisher wurden bereits die beiden beziehungsweise vier Romane Tolkiens verfilmt. Peter Jacksons Filme bilden die Handlung der „Der Herr der Ringe“-Bücher ab, die neueren drei Filme (2012–2014) beziehen sich auf das zuerst erschienene Buch „Der Hobbit“, das gleichzeitig auch die Vorgeschichte erzählt. Amazons Serie will nun noch deutlich früher ansetzen und sich somit auf weitere Literatur Tolkiens stützen, der unter anderem mit weiteren Erzählungen eine der detailliertesten Fantasy-Welten überhaupt entwarf, die sicherlich noch Stoff für viele weitere Blockbuster-Projekte hergeben würde.

Mittelerde-Karte von Amazon

Schon 2019 gaben Mittelerde-Karten, die auf dem Twitter-Account der Serie zu sehen sind, erste Hinweise. Auf ihnen ist unter anderem ganz Arda (die komplette erzählte Welt) inklusive der Insel Númenor und nicht nur der Kontinent zu sehen

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Inhaltsangabe und Trailer

In Amazons eigener Inhaltsangabe ist vom 2. Zeitalter (gegebenenfalls noch vom Ende des 1. Zeitalters) die Rede. Zum Verständnis: „Der Hobbit“ und „Der Herr der Ringe“ spielen im 3. Zeitalter und somit ungefähr 3000 Jahre später. Zeitlich werden die Ereignisse des 2. Zeitalters dann aber in der Serie wohl deutlich gestrafft, dauert doch auch dieser Abschnitt eigentlich mehrere tausend Jahre. Laut TheOneRing.net soll die Amazon-Serie unter anderem Aufstieg und Fall des elbischen Inselkönigreichs Númenor und das Erstarken einer bösen Macht, höchstwahrscheinlich Sauron, zeigen. Amazon bestätigte das per Retweet und inzwischen gibt es eine offizielle Inhaltsangabe. Richtig tief lässt Amazon mit dieser aber immer noch nicht blicken:

„Beginnend in einer Zeit des relativen Friedens folgen wir verschiedenen Charakteren, die sich dem Wiedererstarken des Bösen in Mittelerde stellen. Von den dunkelsten Tiefen des Nebelgebirges über die majestätischen Wälder Lindons und dem Inselreich Númenor bis hin zu den entlegensten Winkeln der Karte werden diese Königreiche und Charaktere ein Vermächtnis hinterlassen, das noch lange weiterlebt.“

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Der im Februar veröffentlichte erste Teaser verrät auch nicht viel mehr, gibt aber einen ersten Einblick vom Look der Serie:

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„Die Ringe der Macht“ auf dem Empire-Cover

Nach der Veröffentlichung des Teasers wurde es wieder sehr ruhig um das Projekt. Anfang Juni lieferte dann überraschend das Magazin Empire neue Einblicke. Neben den erst im Juli erscheinende Infos in der Zeitschrift ist vor allem das Cover interessant. In den sozialen Netzwerken bekommen wir nämlich gleich drei davon zu sehen!

Das erste Cover zeigt Morfydd Clark als junge Galadriel, sodass wir endlich ein noch besseres Bild von der Elbin haben. Cover Nummer zwei ist fast noch spannender, sehen wir doch ein vielversprechendes Bild des Zwergenreiches und seiner Herrscher. Die dritte Version zeigt hingegen, wie die Hobbit-Vorfahren aussehen werden. Fast noch interessanter für „Herr der Ringe“-Fans dürfte aber die angehängte Konzeptzeichnung eines Schneetrolls sein. Bisher waren die Wesen nämlich noch nie in einem der Filme zu sehen. Da im Teaser bereits Galadriel an einem schneebedeckten Berg zu sehen war, könnte es zu einer Begegnung mit den seltenen Kreaturen kommen.

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Die Völker in der „Herr der Ringe“-Serie von Amazon

Mittelerde ist für seinen vielen verschiedenen Völker bekannt, genau wie Tolkien dafür, ebendiese mit detaillierten Traditionen und Historien auszustatten. Und obwohl Amazon nach wie vor an seiner Geheimhaltungsstrategie festhält, hat es uns doch inzwischen mit neuem Bildmaterial versorgt, das unter anderem Rückschlüsse auf die wichtigsten Völker in „Die Ringe der Macht“ zulässt.

Die Hobbit-Vorform Harfüße

Auch wenn Amazon die ganze Zeit die Geheimhaltungsstrategie hochhält, gibt es immer mehr Bilder auch von offizieller Seite. So gibt es inzwischen etwa auch Bildmaterial zur den Hobbit-Vorfahren, den sogenannten Harfüßen. Diese scheinen eine zunehmend wichtige Rolle für die Handlung zu spielen. Dabei unterscheidet sich die Vorform des beliebten kleinen Mittelerde-Volks deutlich von diesen. So sind die Harfüße etwa Nomaden, wohingegen die Hobbits bekanntermaßen der Inbegriff der Sesshaftigkeit sind. Gemeinsam haben die beiden Völker aber eine ausgeprägte Skepsis vor anderen Rassen.

Elben werden eine zentrale Rolle spielen

Wichtig in der Serie werden natürlich auch die Elben sein. Nach allem, was wir bisher über die Handlung wissen, werden sie sogar eine zentrale Rolle spielen, geht es doch um ihr Inselreich Númenor. Auch die bisher bekannte Cast-Liste lässt diese Rückschlüsse zu. Die Serie soll außerdem neue Einblicke in elbische Städte und Lebensweisen geben. Tolkiens Vorlage liefert zudem ungemein viel Stoff zu den Traditionen und der Mythologie dieses langlebigen Volkes.

Bisher kaum gezeigte Zwergenreiche

Zwar haben wir in den neueren „Hobbit“-Filmen die Pracht der untergegangenen Zwergenhochburg im Erebor erahnen können, die Serie will diesem Volk aber ebenfalls eine bildgewaltige Plattform bieten. Spannend wird vor allem, dass erstmals explizit Zwergenfrauen zu sehen sein werden, von denen Gimli in „Der Herr der Ringe und die zwei Türme“ noch sagt, dass sie den Zwergenmännern optisch sehr ähneln würden. Die bisher bekannten Bilder zeigen auf jeden Fall eine unbärtige Zwergenprinzessin mit jeder Menge Gold. Außerdem könnte laut Gerüchten ein Handlungsort das in den Filmen bereits untergegangene Königreich Moria zeigen – wir sind gespannt!

Kein „Herr der Ringe“ ohne Menschen

Auch wenn die Völker in Mittelerde vielfältig und zuweilen exotisch sind, so dürfen doch auch die Menschen in keinem Fantasy-Epos fehlen. Waren es in den bisher erschienenen Filmen Helden wie Aragorn, Boromir, Eowin oder Bard, so bekommen wir in „Die Ringe der Macht“ wieder einige wichtige menschliche Figuren und Königreiche. Der diverse Cast könnte auch ein Hinweis auf bisher nicht gezeigte menschliche Gebiete sein.

Erste Bilder zeigen die neuen Orks

Die furchterregend aussehenden Orks sind die Handlanger des Bösen. In „Der Herr der Ringe“ verfolgen sie Frodo und seine Gefährten und stellen einen Großteil der feindlichen Armee, gegen die die anderen Völker Mittelerdes immer wieder kämpfen müssen. Und auch in „Der Hobbit“ spielen die düsteren Kreaturen eine unrühmliche Rolle. Dass Orks also auch Teil von „Die Ringe der Macht“ sein würden, galt von vornherein als gesetzt. Nun können sich Fans sogar über offizielle Bilder freuen! Optisch hat man sich sehr klar an den Filmen von Peter Jackson orientiert.

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Der Cast

Gesichert ist, dass es ein Wiedersehen mit den bereits bekannten Figuren Galadriel und Elrond geben wird. Die beiden unsterblichen Elbenfürsten spielen auch in „Der Herr der Ringe“ noch eine zentrale Rolle. Theoretisch könnte die Amazon-Serie sogar neun Figuren zurückbringen, die bereits 3000 Jahre zuvor gelebt haben. Folgende Schauspieler und ihre Rollen sind bereits bestätigt:

  • Morfydd Clark als Galadriel
  • Robert Aramayo als Elrond
  • Owain Arthur als Durin IV (Zwergenprinz)
  • Sophia Nomwete als Disa (Zwergenprinzessin)
  • Markella Kavenagh als Harfuß (Hobbit-Vorform) Eleanor „Nori“ Brandyfoot
  • Joseph Mawle als Adar („verdorbener Elb“)
  • Maxim Baldry als Isildur
  • Ema Horvath als Carine (Isildurs Schwester oder Geliebte)
  • Lloyd Owen als Elendil (Isildurs Vater)
  • Nazanin Boniadi als Bronwyn (Dorfheilerin)
  • Ismael Cruz Cordova als Arondir (Elb, der ein Verhältnis mit Bronwyn hat)
  • Charlie Vickers als Halbrand
  • Daniel Weyman als „der Fremde“/ „Meteor Man“
  • Trystan Gravelle als Pharazôn (der letzte König Númenors)
  • Benjamin Walker als Gil-galad
  • Tyroe Muhafidin als Theo
  • Charles Edwards als Celebrimbor (Ringschmied und Saurons unfreiwilliger Gehilfe)
  • Will Fletcher als Finrod (Gladriels Bruder)
  • Lenny Henry, als Harfuß Sadoc Burrows
  • Megan Richards, als Harfuß Poppy Proudfellow
  • Dylan Smith, als Harfuß Largo Brandyfoot
  • Sara Zwangobani, als Harfuß Marigold Brandyfoot
  • Anthony Crum als Nolion, ein Freund Isildurs
  • Alex Tarrant als Valandil, ein Freund Isildurs

Weitere Darstellerinnen und Darsteller sind zwar bekannt, allerdings ohne Rollenbezeichnung. Auffällig ist, dass größtenteils unbekannte Schauspieler zum Einsatz kommen.

Was uns die Besetzung über die Handlung verrät

Neben Galadriel und Elrond macht vor allem Maxim Baldry als Isildur stutzig. Zur Erinnerung: Isildur schneidet Sauron in der großen Schlacht, die das 2. Zeitalter beendet, den einen Ring vom Finger und verhindert dann, unter dessen Bann, seine Vernichtung. Benjamin Walker wurde außerdem als Gil-galad, dem letzten Hochkönig der Noldor-Elben, besetzt, dem ersten Träger eines der drei Elbenringe. Ein weiterer großer Rollenname ist der von Zwergenkönig Durin IV, gespielt von Owain Arthur. Dieser regierte das große Königreich Moria, dessen Ruinen die Gefährten im ersten „Der Herr der Ringe“-Film durchqueren. All diese Rollen geben uns also weitere Hinweise auf die geplante Handlung.

Je näher der Veröffentlichungstermin rückt, desto mehr Einblicke gewährt Amazon nicht nur in die Besetzungsliste, sondern auch in das konkrete Charakterdesign. So tauchten unlängst auf dem Twitter-Account der Serie erste Bilder von der Heilerin Bronwyn und dem jungen Theo auf:

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Im Rahmen der Strecke im Empire Magazine wurde außerdem im Juni ein Bild des von Charles Edwards verkörperten Elben Celebrimbor veröffentlicht. „Herr der Ringe“-Fans ist der Charakter sicherlich ein Begriff. Celebrimbor ist nämlich nicht nur zeitweise ein Begleiter Galadriels und Celeborns, er ist vor allem ein talentierter Schmied. Unfreiwillig wird er so zu Saurons Werkzeug bei dessen Kriegszug, hilft er ihm doch, die Ringe der Macht zu schmieden. Diese Thematik ist auch bereits Gegenstand des Videospiels „Shadow of Mordor“. Berücksichtigt man den Titel der Amazon-Serie, „Die Ringe der Macht“, so könnte Celebrimbor eine entscheidende Rolle spielen. Er ist es nämlich auch, der heimlich die drei Elben-Ringe schmiedet und sie vor Sauron versteckt.

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Personen hinter der Kamera

Als Serien-Entwickler standen früh John D. Payne und Patrick McKay fest, die vor allem für den Film „Star Trek Beyond“ bekannt sein dürften. J. A. Bayona („Jurassic World: Das gefallene Königreich“) führt die Regie der ersten beiden überlangen Folgen. Weitere bekannte Namen aus der Regie sind Charlotte Brändström und Wayne Yip. Brandström arbeitete zuletzt an großen Projekten wie etwa Netflix‘ „The Witcher“ mit, Yip war unter anderem an der anderen großen Amazon-Fantasy-Serie „Das Rad der Zeit“ beteiligt, die 2021 erschien.

Als Berater steht außerdem Bryan Cogman, ehemaliger „Game of Thrones“-Drehbuchautor, zur Verfügung. Und noch eine gute Nachricht für Fans der Peter-Jackson-Filme: Howard Shore wird wieder für die Musik verantwortlich sein, zusammen mit Bear McCreary („The Walking Dead“). Peter Jackson selbst ist allerdings entgegen der sich hartnäckig haltenden Gerüchte in keiner Funktion an Bord.

Herr der Ringe Serie Amazon
Foto: Amazon

Spannende Gerüchte und lustige Fakten

Die Kosten der „Herr der Ringe“-Serie von Amazon werden bisher auf 1 Milliarde Dollar geschätzt. Davon entfallen allein 650 Millionen auf Staffel eins, dazu kommen 250 Millionen Dollar für die Rechte. Das macht aber auch Hoffnung auf ein detailliertes und authentisches Worldbuilding. Angeblich hat Amazon-Chef Jeff Bezos die Rechte persönlich verhandelt, weil er ein riesiger Tolkien-Fan ist.

Laut Amazon wird die Altersfreigabe bei 16 Jahren (USA 14) liegen, wobei die Serie auch für ein jüngeres Publikum geeignet sein soll, das die Folgen gemeinsam mit den Eltern anschauen möchte.

Einige Casting-Aufrufe sorgten für Unterhaltung der etwas anderen Art: Besonders große oder kleine Personen, außergewöhnliche Gesichter und „wundervolle Nasen“ wurden unter anderem gesucht. Außerdem gab es als Folge auf einen dieser Aufrufe eine große Debatte um eventuelle Nacktszenen zwischen Hobbits, die sogar eine Petition nach sich zog.

Heiß diskutiert wurde auch über ein Bild des jungen Elrond. Darauf ist der spätere Elbenfürst nämlich mit vergleichsweise kurzen Haaren zu sehen: Ein offensichtliches No-Go für Fans der Filmtrilogie.

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Der erste Teaser zur Amazon Serie „Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht“ wurde beim Super Bowl 2022 im Februar gezeigt. Bei dieser riesigen Sportveranstaltung laufen bekanntlich nur die größten Werbeclips und wer sich dort platzieren möchte, muss ordentlich dafür zahlen. Für Amazon scheint sich der Aufwand allerdings gelohnt zu haben: Der Teaser ist einer der erfolgreichsten Super-Bowl-Clips aller Zeiten.

Quellen

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