3. März 2026, 18:21 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten
Videospiele sind die neuen Comics und Bücher, wenn es um Vorlagen für neue Filme und Serien geht. Filmstudios und Streaming-Anbieter versuchen dabei, sich gegenseitig mit der nächsten großen Umsetzung zu überbieten. Mit „God of War“ arbeitet Amazon an einer Serie zu einer der größten PlayStation-Marken überhaupt. Ein erstes Produktionsfoto entpuppt sich allerdings als frühe Enttäuschung.
„God of War“-Bild von Amazon wird zum PR-Desaster
In der kommenden „God of War“-Serie von Amazon dürfen Fans der Spiele natürlich Hauptfigur Kratos in Aktion erwarten. In den Games geht er nicht sehr zimperlich vor und beeindruckt mit unbändiger Kraft und einer ebensolchen physischen Erscheinung. Besonders in den modernen Teilen „God of War“ (2018) und „God of War: Ragnarök“ sieht Kratos massig-muskulös und gezeichnet von frühen Schlachten aus.
Einen solchen Look erwartet man nun auch von Hauptdarsteller Ryan Hurst. Doch ein erstes veröffentlichtes Foto sorgt für reichlich Spott und Häme. Unter anderem David Jaffe, Schöpfer der Spielereihe, äußerte sich hämisch dazu. Vornehmlich geht es um Kratos‘ Haltung und Gesichtsausdruck. Jaffe nennt das Bild „dumm“ und ergänzt in einem YouTube-Video: „Könnte man ein Bild finden, auf dem es nicht so aussieht, als würde er im Wald kacken? Denn genau so wirkt das Foto.“ Nachfolgend das betreffende Foto, auf dem Kratos mit seinem Sohn Atreus (Callum Vinson) zu sehen ist:
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Fans sind nicht begeistert
Jaffe räumt immerhin verschiedene Möglichkeiten ein, warum Kratos auf dem Bild nicht erwartbar zornig wirkt. Vielleicht solle der Fokus auf der Vater-Sohn-Beziehung liegen und ein zu wütender Kratos könnte Nicht-Kenner abschrecken. Dennoch hält er die Wahl der Fotos für unvorteilhaft. Fans im Netz sind da weniger diplomatisch und posten zahlreiche Beiträge, um sich darüber lustig zu machen. So schreibt jemand bei Bluesky, Kratos würde aussehen wie ein Alkoholiker. Und ein Fan dachte bei X sogar, dass es sich um ein KI-generiertes Bild handeln würde.
Kratos-Star mit kryptischer Botschaft
Wie „IGN“ berichtet, habe sich Darsteller Hurst jedoch zwischendrin mit einer rätselhaften Botschaft in seinen Instagram-Storys zu Wort gemeldet. Darin sagte er, man solle nicht alles glauben, was man im Netz sieht. Ein konkreter Bezug zur „God of War“-Serie bei Amazon fehlt zwar. Da aber zuvor über nichts anderes in Bezug auf Hurst gesprochen wurde, kann man davon ausgehen, dass er den Shitstorm damit adressieren wollte.
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Offenbar soll das darauf verweisen, dass das Foto kein finales Ergebnis repräsentiere. Zumal man nun die Reaktionen der Öffentlichkeit berücksichtigen und etwaige Veränderungen vornehmen könnte. Solch einen Fall hat es bereits bei der ersten „Sonic“-Verfilmung gegeben, wo massive Fan-Beschwerden zu einem neuen Design der Titelfigur führten.
Es bleibt abzuwarten, ob dies auch hier der Fall sein wird. Einen Starttermin für die Serie gibt es jedenfalls noch nicht und es könnte noch einige Jahre dauern, bis sie erscheint. Bereits jetzt ist bekannt, dass mindestens zwei Staffeln entstehen sollen.