30. März 2026, 9:12 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten
Netflix gibt einen ersten Ausblick auf die fünfte Staffel von „Bridgerton“ und sorgt damit direkt für Gesprächsstoff. In dem kurzen Clip stehen Francesca Bridgerton und Michaela Stirling im Mittelpunkt.
Beide Figuren begegnen sich in einer idyllischen Umgebung, tauschen vertraute Blicke aus und kommen sich vorsichtig näher. Eine zarte Berührung ihrer Hände deutet bereits an, worum es gehen wird. Begleitet wird die Szene von den Worten: „In der nächsten Staffel erblüht eine neue Liebe“. Schon jetzt ist klar: Die kommende Staffel von „Bridgerton“ setzt wieder stark auf Emotionen und romantische Momente.
Deutliche Abweichung von der Buchvorlage
Mit der neuen Handlung geht Netflix einen anderen Weg als die ursprüngliche Buchvorlage. Die Serie basiert auf den Romanen von Autorin Julia Quinn. In den Büchern entwickelt sich die Geschichte von Francesca nach einem schweren Verlust weiter. Nachdem ihr Ehemann Lord John Stirling unerwartet an einem Hirnaneurysma stirbt, öffnet sie sich erneut für die Liebe. In Band 6 verliebt sie sich allerdings in einen Mann namens Michael Stirling, der ein Verwandter ihres verstorbenen Mannes ist. Diese Konstellation wird für die Serie grundlegend verändert.
Offizieller Trailer zu Staffel 5
Aus Michael wird Michaela
Für Staffel 5 hat Netflix die Figur neu interpretiert. Aus Michael Stirling wird Michaela Stirling, die Cousine von John. Damit führt die Serie erstmals eine lesbische Liebesgeschichte in den Mittelpunkt. Netflix begleitet die Ankündigung mit den Worten: „Seien Sie unbesorgt, hochverehrte Leserschaft, denn eine gewisse Gräfin wird wieder Liebe finden …“. Die neuen Folgen befinden sich aktuell noch in Produktion.
Laut Netflix wird derzeit in der Nähe von London gedreht. Staffel 5 setzt zwei Jahre nach Ende der vierten Staffel ein und zeigt, wie beide Figuren ein neues Kapitel beginnen.
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Fans reagieren gespalten auf die Änderungen
Die neue Ausrichtung sorgt bereits vor dem Start für Diskussionen. Ein Teil der Fans begrüßt den Schritt, von der Buchvorlage abzuweichen, und sieht darin mehr Vielfalt innerhalb der Serie. Andere stellen die Frage, wie nah die Handlung noch an der ursprünglichen Story bleibt. Die Serie entfernt sich damit weiter von der literarischen Vorlage und nutzt diese eher als lose Grundlage für eigene Entwicklungen.
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Showrunner spricht von besonderem Moment
Showrunner Jess Brownell betont die Bedeutung der neuen Handlung. „Natürlich gibt es viele großartige Serien, die queere Liebe thematisiert haben. Aber eine ganze Staffel von ‚Bridgerton‘ einer lesbischen Beziehung zu widmen, fühlt sich einfach gewaltig an.“ Damit macht sie deutlich, welchen Stellenwert diese Entwicklung für die Serie hat.