10. November 2025, 17:46 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten
MagentaTV 2.0 erreicht immer mehr Bestandskunden – doch der Wechsel auf die neue Plattform läuft nicht überall reibungslos. Seit dem Start im Februar 2024 hat die Deutsche Telekom ihr Streaming- und TV-Angebot technisch und optisch überarbeitet. Doch anstatt für einen problemlosen Übergang zu sorgen, berichten viele Nutzer von Ärger und Datenverlust.
Mit dem Update will die Telekom ihre TV-Plattform zukunftssicher machen: MagentaTV 2.0 bietet ein moderneres Design, neue Streaming-Funktionen und eine komplett überarbeitete technische Basis. Während Neukunden bereits seit Monaten von der neuen Version profitieren, wird nun auch die Migration bestehender Abonnements beschleunigt – mit teils unerwarteten Folgen.
Aufnahmen gehen beim Wechsel verloren
Besonders frustrierend für viele Kunden: Nach dem Umstieg verschwinden alle zuvor gespeicherten Aufnahmen. Inhalte, die in der alten Version gesichert wurden, tauchen nach der Aktualisierung nicht mehr auf. Damit gehen häufig jahrelang aufgezeichnete Serien, Filme und Dokumentationen verloren. In Online-Foren häufen sich Beschwerden über den Datenverlust – für viele ein schwerer Rückschritt.
Das Verschwinden gespeicherter Inhalte ist kein neues Phänomen, wird nun aber wieder vermehrt gemeldet. Wie zahlreiche Einträge im Telekom-Forum zeigen, häufen sich seit Beginn der aktuellen Migrationsphase erneut Berichte über fehlende Aufnahmen und unerwartete Änderungen. Laut Telekom läuft die Umstellung seit Monaten schrittweise: „Die sukzessive Umstellung durch die Telekom läuft bereits seit einigen Monaten und wird so lange fortgeführt, bis alle Kunden auf der neuen Plattform angekommen sind“, heißt es vom Unternehmen.
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Neue Hardware bei automatischer Umstellung
Mit dem Systemwechsel ändern sich auch die Geräteanforderungen. Wird ein Kunde automatisch auf MagentaTV 2.0 umgestellt, versendet die Telekom bei Bedarf neue Hardware – etwa die MagentaTV One der zweiten Generation. Alte, nicht mehr kompatible Receiver muss man nicht zwingend zurückschicken, Kunden können sie aber auf Wunsch retournieren. Bei einem aktiven Tarifwechsel gilt hingegen: Neue Geräte müssen selbst bestellt und alte Modelle nach Vertragsänderung zurückgesendet werden.
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Kein fester Zeitplan für den Abschluss
Wann die Migration aller Bestandsabos abgeschlossen ist, bleibt offen. Einen festen Zeitplan nennt die Telekom bewusst nicht. Das Unternehmen betont, dass Kunden nicht selbst aktiv werden müssen und weist zugleich Gerüchte über einen angeblichen Abschalttermin zum 31. März 2026 zurück. Stattdessen erfolgt die Umstellung schrittweise – ohne Vorankündigung. Nutzer müssen sich also darauf einstellen, dass der Wechsel jederzeit automatisch erfolgen kann.