15. Dezember 2025, 11:49 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten
Amazon kann es derzeit niemandem mit seinen KI-Funktionen recht machen. Besonders beim eigenen Streaming-Dienst haben sich in den vergangenen Wochen zahlreiche Fans negativ zu bestimmten Features geäußert. Nun hat es bei Prime Video die neuen KI-Zusammenfassungen getroffen.
KI-Zusammenfassungen bei Prime Video ärgern Fans
Eigentlich will Amazon mithilfe künstlicher Intelligenz neue Nutzungsmöglichkeiten schnell und einfach anbieten. Allerdings lassen deren Umsetzungen mehr als zu wünschen übrig. Nachdem der Online-Versandriese bereits mit KI-Synchronspuren für Aufruhr unter Fans gesorgt hat, müssen bei Prime Video jetzt auch die KI-Zusammenfassungen dran glauben.
Mit KI-generierten Recaps sollen Serienanhänger vor dem Schauen einer neuen Staffel kurz und übersichtlich über die Geschehnisse der vorherigen Runde informiert werden. Doch wie unter anderem „The Verge“ berichtet, haben Fans von „Fallout“ mehrere inhaltliche Fehler in der Zusammenfassung bemerkt.
„Fallout“-Zusammenfassung mit Fehlern
Die KI würde etwa behaupten, dass die Rückblenden des Ghouls in den 1950er-Jahren spielen würden, was nicht korrekt ist. Auch Ungenauigkeiten würden vorhanden sein. So würde die Aussage „Cooper bietet Lucy im Finale eine Wahl an: sterben oder sich ihm anschließen“ nicht nur unpräzise sein, sondern regelrecht in die Irre führen, wie ein X-User schreibt:
Auf der Internetplattform Reddit gibt es zahlreiche Kommentare, die sich darüber auslassen. Dabei wird auch der Vorwurf laut, dass bei Amazon keine Qualitätskontrolle stattfinde. Es hätte ja lediglich einer einzigen Person mit Kenntnis über „Fallout“ Staffel 1 bedurft, um die Fehler im Vorfeld zu entdecken. Die hat es aber offenbar nicht gegeben.
Während Nutzer die Fehler vor allem bei „Fallout“ entdeckt haben, sollen dem Bericht nach die KI-Zusammenfassungen von Prime Video auch bei „The Rig“, „Tom Clancy’s Jack Ryan“, „Upload“ und „Bosch“ verschwunden sein. Ferner soll es sich zunächst einmal um ein Testprojekt von Amazon gehandelt haben. Unklar ist, ob es sich nur um eine vorübergehende Löschung handelt oder ob das Unternehmen das Vorhaben komplett einstampft. Bislang hat es sie ohnehin nur in den USA gegeben.