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Amazon hat Streaming-App endgültig eingestellt

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Amazon hat die Freevee-App eingestellt Foto: picture alliance / photothek | Thomas Trutschel
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Rita Deutschbein, Redaktionsleiterin TECHBOOK
Redaktionsleiterin

1. August 2025, 8:48 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten

Amazon hat endgültig einen Schlussstrich unter seine kostenlose Streaming-Plattform Freevee gezogen. Die App wurde zum August 2025 eingestellt. Nutzer haben zuvor entsprechende Hinweise direkt in der Anwendung erhalten.

Amazon vereint seine Streaming-Plattformen

Mit der Abschaltung der Freevee-App im August setzt Amazon den bereits 2024 angekündigten Kurs fort, sein Streaming-Angebot auf einer Plattform zu bündeln. Die Inhalte des kostenlosen, werbefinanzierten Dienstes, darunter auch Originals wie „Jury Duty“ oder „Bosch: Legacy“, sind vollständig zu Prime Video gewandert. Dort sollen sie weiterhin kostenlos abrufbar bleiben – auch ohne Prime-Mitgliedschaft, aber weiterhin mit Werbung.

Der Dienst startete ursprünglich 2019 unter dem Namen IMDb TV und wurde 2022 in Freevee umbenannt. Er war in den USA, Großbritannien, Deutschland und Österreich verfügbar und bot ein breites Spektrum an kostenlosen Inhalten – unter anderem auch über sogenannte FAST-Channels (Free Ad-supported Streaming TV). Freevee war vor allem wegen seines kostenlosen Zugangs zu ausgewählten Prime Video Originals beliebt. Seit 2023 konnten Nutzer ohne Abo bis zu 100 dieser Originals sehen.

Fokus auf Prime Video

Amazon hatte bereits im November 2024 angekündigt, Freevee mittelfristig einzustellen, um das Streaming-Erlebnis zu vereinfachen. Prime Video hatte sich Anfang desselben Jahres neu aufgestellt und zeigt seitdem auch im Basismodell Werbeeinblendungen. Nur durch einen Zusatzbeitrag von monatlich 2,99 Euro lässt sich ein werbefreies Erlebnis freischalten.

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Das Ende von Freevee erfolgt vor dem Hintergrund veränderter Nutzergewohnheiten. Ein aktueller Nielsen-Bericht zeigt, dass Streaming-Dienste im Mai 2025 erstmals stärker genutzt wurden als Kabel- und Netzfernsehen. Dabei spielen kostenlose Angebote wie Pluto TV oder Roku Channel eine wichtige Rolle. Mit der Integration von Freevee in Prime Video reagiert Amazon offenbar auf diese Entwicklungen und will seine Inhalte effizienter auf einer Plattform bündeln.

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