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Teils 60 Prozent teurer

Amazon plant massive Preiserhöhung für zahlreiche Geräte

Amazon Echo und Echo Dot
Der kugelige Amazon Echo und Echo Dot (4. Gen) Foto: TECHBOOK
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Przemyslaw Szymanski

24. August 2026, 15:34 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten

Amazon verlangt in den USA für zahlreiche eigene Geräte erheblich mehr als bisher. Bei einzelnen Modellen beträgt der Aufschlag bis zu 60 Prozent. Betroffen sind unter anderem Produkte der Reihen Echo, Kindle, Fire TV und Eero. In Deutschland gelten die bisherigen Preise zunächst weiter, doch die von Amazon genannten Ursachen für die Erhöhungen betreffen auch hier verkaufte Geräte.

Besonders deutlich fällt der Aufschlag beim Echo Dot aus. Der kompakte Alexa-Lautsprecher kostet auf den offiziellen US-Produktseiten nun 79,99 US-Dollar. Zuvor hatte Amazon für das Gerät 49,99 US-Dollar verlangt. Auch der Echo Show 11 wird teurer. Der smarte Bildschirm mit Alexa kostet künftig 249,99 statt 219,99 US-Dollar, was einer Erhöhung um rund 14 Prozent entspricht.

Höhere Preise für Kindle, Fire TV und Eero-Systeme

Die Preiserhöhung betrifft aber nicht nur die smarten Lautsprecher von Amazon. Auch andere Produktkategorien werden teurer. Beim Kindle mit 16 Gigabyte Speicher steigt der Preis beispielsweise von 109,99 auf 149,99 US-Dollar. Der eReader ist für das Lesen von E-Books vorgesehen. Für den Kindle Paperwhite verlangt Amazon 199,99 statt bisher 159,99 US-Dollar.

Der Fire TV-Stick HD, mit dem sich Streaming-Dienste auf dem Fernseher nutzen lassen, kostet künftig 39,99 statt 34,99 US-Dollar. Deutlich größer ist der Aufschlag beim Fire TV-Stick 4K Max. Dessen Preis erhöht sich von 59,99 auf 84,99 US-Dollar und damit um rund 42 Prozent.

Auch die Eero-Systeme zur Verteilung des WLAN-Signals über mehrere Räume oder Etagen werden teurer. Das Dreier-Set des Eero 7 steigt von 349,99 auf 399,99 US-Dollar. Für drei Geräte des Eero Pro 7 werden künftig 799,99 statt 699,99 US-Dollar fällig.

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Hohe Speicherkosten als Ursache

Ring-Produkte wie Kameras und Videotürklingeln bleiben von der aktuellen Preisrunde verschont. Amazon begründet die Aufschläge gegenüber dem US-Magazin „Fortune“ mit deutlich gestiegenen Kosten für Arbeitsspeicher und Speicherbausteine, die der Konzern so lange wie möglich selbst aufgefangen habe.

Rabattaktionen soll es weiterhin geben, etwa zum Prime Day oder rund um den Black Friday. Für Kunden in Deutschland ändert sich zunächst nichts, da Amazon hier bislang keine entsprechenden Preiserhöhungen angekündigt hat. Weil die genannten Bauteile jedoch auch in den hierzulande erhältlichen Geräten stecken, könnte die Preiswelle über kurz oder lang Deutschland erreichen.

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