Zum Inhalt springen
logo Das Magazin für digitalen Lifestyle und Entertainment
Mobilität Alle Themen
Einfacher shoppen

Klarna führt kontaktloses Bezahlen per App ein

Klarna bietet nun auch Bezahlen im stationären Handel ein
Mit Klarna kann man nun auch im stationären Handel bezahlen Foto: SOPA Images/LightRocket via Getty Images
Artikel teilen
Torsten Lehmann

4. Dezember 2025, 8:23 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten

Klarna startet eine neue Bezahlfunktion, die das Smartphone zur kontaktlosen Geldbörse machen soll. Mit Tap to Pay führt der Zahlungsdienst eine NFC-Funktion direkt in seiner App ein und erweitert damit sein Angebot um eine Option, die im Alltag eine größere Rolle spielen dürfte.

Der Dienst will damit einen Teil des Online-Komforts in den stationären Handel bringen, der in Europa weiterhin den Großteil aller Einkäufe ausmacht. Tap to Pay verwandelt die Klarna-App in eine digitale Geldbörse, über die Nutzer an der Kasse kontaktlos zahlen können. Gleichzeitig lassen sich direkt beim Bezahlvorgang flexible Zahlungspläne einrichten. Klarna betont in einer Pressemitteilung, dass die Funktion ohne zusätzliche Wallet-App auskommt und der Bezahlvorgang sich genauso anfühlt wie eine Zahlung mit einer klassischen Debit- oder Kreditkarte.

Wie Tap to Pay funktioniert

Die neue Funktion basiert auf Nahfeldkommunikation (NFC), einer Technologie, die Smartphones und Karten für kontaktloses Bezahlen nutzen. In der Klarna-App öffnen Nutzer ihre digitale Klarna-Karte, wählen die gewünschte Zahlungsart und halten das Smartphone anschließend an das Terminal. Standardmäßig läuft die Zahlung über das Debitverfahren, bei Bedarf können aber auch Raten- oder Teilzahlungen eingerichtet werden. Klarna verspricht einen besonders schnellen Checkout, weil keine zusätzliche App oder Karte benötigt wird.

Mehr zum Thema

Warum die Funktion für Klarna wichtig ist

Europa ist für Klarna ein zentraler Markt, ein Großteil der Einkäufe findet weiterhin im stationären Handel statt. Die Klarna Card, die weltweit über Visa akzeptiert wird, zählt bereits mehrere Millionen Nutzer. Tap to Pay soll diesen Erfolg auf den Handel vor Ort übertragen.

David Fock, Produktchef des Unternehmens, beschreibt das Ziel hin zu einer Bezahlplattform, die an möglichst vielen Orten funktioniert und flexibel bleibt. Online-Vorteile wie sofortige Nutzung oder variable Raten sollen damit direkt an der Ladenkasse verfügbar sein.

Diese Länder sind zum Start dabei

Tap to Pay wird gleichzeitig in 14 europäischen Ländern freigeschaltet. Dazu gehören Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, die Niederlande, Belgien, Österreich, Irland, Portugal, Finnland, Norwegen, Dänemark, Polen und Schweden. Die Funktion soll sowohl auf iOS als auch auf Android nutzbar sein.

Auch interessant: Klarna stellt Premium-Mitgliedschaften vor

Damit bringt Klarna seine Bezahltechnologie erstmals flächendeckend in den stationären Handel vieler europäischer Märkte und erweitert die App um eine Funktion, die sowohl klassische Kartenzahlungen als auch flexible Zahlungsmodelle abdecken kann.

Sie haben erfolgreich Ihre Einwilligung in die Nutzung unseres Angebots mit Tracking und Cookies widerrufen. Damit entfallen alle Einwilligungen, die Sie zuvor über den (Cookie-) Einwilligungsbanner bzw. über den Privacy-Manager erteilt haben. Sie können sich jetzt erneut zwischen dem Pur-Abo und der Nutzung mit Tracking und Cookies entscheiden.

Bitte beachten Sie, dass dieser Widerruf aus technischen Gründen keine Wirksamkeit für sonstige Einwilligungen (z.B. in den Empfang von Newslettern) entfalten kann. Bitte wenden Sie sich diesbezüglich an datenschutz@axelspringer.de.