Achtung, Sparkassen-Kunden! Diese Mail kann das Konto leer räumen
Eine neue Phishing-Welle trifft derzeit Kunden der Sparkasse Foto: Getty Images
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Rainer Schuldt
24. Juli 2026, 12:07 Uhr |
Lesezeit: 2 Minuten
Kriminelle haben derzeit wieder mal Kunden der Sparkasse im Visier. Die Betrüger verschicken täuschend echte E-Mails und versuchen so, an sensible Online-Banking-Daten zu gelangen.
Gefälschte Sicherheitswarnung sorgt für Zeitdruck
Aktuell kursieren E-Mails, die angeblich von der Sparkasse stammen, meldet „Giga“. Darin wird behauptet, dass Kunden aus Sicherheitsgründen eine neue Authentifizierung für ihr Online-Banking aktivieren müssten. Wer nicht reagiert, müsse mit einer Sperrung seines Kontos oder zumindest des Online-Banking-Zugangs rechnen. Genau dieser Zeitdruck ist Teil der Betrugsmasche. Die Täter hoffen, dass Empfänger die Nachricht nicht genauer prüfen und vorschnell handeln.
Auf den ersten Blick wirken die Mails glaubwürdig. Gestaltung, Farben und Logo erinnern an echte Nachrichten der Sparkasse. Tatsächlich stammen sie jedoch nicht von der Bank. Schon die Absenderadresse verrät, dass es sich um einen Betrugsversuch handelt. Auch die eher allgemeine Anrede passt nicht zu einer persönlichen Mitteilung eines Geldinstituts.
Wer auf den in der E-Mail enthaltenen Link klickt, landet nicht auf der offiziellen Website der Sparkasse. Stattdessen öffnet sich eine von Kriminellen erstellte Fälschung. Dort wird zunächst eine angebliche Sicherheitsprüfung angezeigt, um Seriosität vorzutäuschen. Anschließend werden Nutzer aufgefordert, persönliche Bankdaten einzugeben.
Gefragt werden unter anderem Informationen wie Bankleitzahl, BIC oder weitere Zugangsdaten. Sämtliche eingegebenen Angaben landen direkt bei den Betrügern. Ein tatsächliches Sicherheitsupdate findet dabei zu keinem Zeitpunkt statt. Die Täter verfolgen ausschließlich das Ziel, Zugang zu den Konten ihrer Opfer zu erhalten.
So sollten Betroffene jetzt reagieren
Wer die Nachricht erhalten hat, sollte weder auf den Link klicken noch Daten eingeben. Falls die Website bereits geöffnet wurde, aber keine Informationen übermittelt wurden, reicht es in der Regel aus, die Seite sofort zu schließen und das Online-Banking ausschließlich über die offizielle App oder die selbst eingegebene Webadresse der Sparkasse aufzurufen.
Deutlich kritischer ist die Lage, wenn Zugangsdaten, TANs oder Freigaben übertragen wurden. In diesem Fall sollten Betroffene umgehend ihre Sparkasse informieren, den Online-Banking-Zugang sperren lassen und das Konto auf verdächtige Buchungen überprüfen. Die aktuelle Welle zeigt erneut, wie professionell Phishing-Angriffe inzwischen gestaltet sind – und wie wichtig es ist, jede unerwartete Banking-Mail sorgfältig zu prüfen.
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