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KI stellt Outfits zusammen

ChatGPT wird zum Modeberater

Langwierige Anproben will ChatGPT mit einer neuen Funktion ersparen
Langwierige Anproben will ChatGPT mit einer neuen Funktion ersparen Foto: Getty Images

6. Oktober 2026, 8:18 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten

Ein Selfie reicht aus, und ChatGPT zeigt, wie neue Kleidung am eigenen Körper aussehen könnte. Mit der neuen Funktion baut OpenAI seinen Chatbot weiter zur Shopping-Plattform aus und nimmt Google, Amazon und Pinterest ins Visier.

Virtuelle Anprobe direkt im ChatGPT-Chat

OpenAI erweitert ChatGPT um eine digitale Anprobe für Kleidung und Accessoires. Nutzer laden dafür ein Selfie oder ein Ganzkörperfoto hoch. Anschließend erstellt die KI ein Bild, das zeigt, wie ein ausgewähltes Produkt am eigenen Körper wirken könnte.

Die Funktion ist direkt in die Shopping-Ergebnisse integriert. Wer ein interessantes Kleidungsstück entdeckt, kann es per Knopfdruck virtuell anprobieren. Alternativ lassen sich auch Screenshots von Produkten hochladen. Darüber hinaus hilft ChatGPT beim Zusammenstellen von Outfits, speichert Favoriten und schlägt passende Alternativen zu gefundenen Artikeln vor.

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Konkurrenz durch Google, Amazon und Zalando

Mit dem neuen Angebot betritt OpenAI allerdings keinen völlig neuen Markt. Google bietet bereits virtuelle Anproben in seiner Shopping-Suche an. Amazon setzt seit Jahren auf ähnliche Technologien, etwa für Schuhe und andere Produkte. Auch Zalando arbeitet mit digitalen Avataren, um Kunden die Passform von Kleidung besser darzustellen.

Der entscheidende Unterschied liegt in der Verknüpfung der Funktionen. ChatGPT kombiniert Produktsuche, Stilberatung, Outfit-Empfehlungen und virtuelle Anprobe in einer einzigen Anwendung. Nutzer können sogar Fotos von Prominenten-Looks hochladen und sich vergleichbare Produkte vorschlagen lassen.

Komfortabel, aber nicht ohne Risiken

Trotz der beeindruckenden Ergebnisse warnt OpenAI vor überhöhten Erwartungen. Die erzeugten Bilder sind lediglich Simulationen und liefern keine Garantie dafür, dass ein Kleidungsstück später tatsächlich passt oder genauso aussieht wie auf dem KI-Bild.

Auch der Datenschutz spielt eine wichtige Rolle. Hochgeladene Fotos können für das Training der KI genutzt werden, sofern Nutzer dieser Verwendung nicht widersprechen. Experten raten zudem zu Vorsicht beim Online-Shopping: Kriminelle setzen inzwischen ebenfalls auf KI, um Angriffe auf Online-Shops zu automatisieren. Deshalb bleiben sichere Zahlungsmethoden und ein sorgfältiger Umgang mit persönlichen Daten weiterhin wichtig.

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