4. Mai 2026, 7:55 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten
Die morgendliche Suche nach dem passenden Outfit kostet oft Zeit. Genau hier setzt ein neues Feature von Google an. Der Dienst Google Fotos soll künftig dabei helfen, Kleidung automatisch zu erkennen und übersichtlich darzustellen. Ziel ist es, die eigene Garderobe digital verfügbar zu machen und die Auswahl von Outfits zu erleichtern. Statt immer wieder zu bekannten Kombinationen zu greifen, soll die Funktion neue Möglichkeiten aufzeigen und den Alltag vereinfachen.
Für die Nutzung ist kein zusätzlicher Aufwand nötig. Laut Google greifen die Systeme auf bereits gespeicherte Fotos zurück. Daraus entsteht automatisch eine digitale Übersicht der eigenen Kleidung. Die integrierte KI erkennt einzelne Stücke wie Oberteile, Hosen, Röcke, Schmuck oder Accessoires und sortiert sie entsprechend. Diese Inhalte werden in einer neuen Ansicht gebündelt und durchsuchbar gemacht. So entsteht ein strukturierter Überblick über vorhandene Teile, auch über solche, die möglicherweise lange nicht getragen wurden.
Vom Kleiderschrank zum fertigen Look
Sobald die digitale Garderobe erstellt ist, kann sie aktiv genutzt werden. Nutzer haben die Möglichkeit, verschiedene Kombinationen für konkrete Anlässe zusammenzustellen. Dazu zählen etwa Arbeitsoutfits, Reisebekleidung oder Kleidung für besondere Ereignisse wie eine Sommerhochzeit. Die zusammengestellten Looks lassen sich speichern oder teilen. Damit dient die Funktion nicht nur als Übersicht, sondern auch als Werkzeug zur Planung neuer Outfits.
Vorschau per digitaler Anprobe
Ein weiterer Bestandteil ist die Funktion „Try it on“. Damit kann überprüft werden, wie eine Kombination wirkt, ohne sie physisch anzuziehen. Die Vorschau zeigt, wie die ausgewählten Kleidungsstücke am eigenen Körper aussehen könnten. So lässt sich ein Outfit zunächst digital testen und bei Bedarf anpassen, bevor es tatsächlich getragen wird. Das spart Zeit und reduziert unnötiges Ausprobieren vor dem Kleiderschrank.
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Ein genauer Termin für die Einführung steht noch nicht fest. Google nennt bislang den Sommer 2026 als geplanten Zeitraum. Zunächst soll die Funktion auf Android-Geräten innerhalb von Google Fotos verfügbar sein. Eine Umsetzung für iOS ist ebenfalls vorgesehen, wird jedoch erst zu einem späteren Zeitpunkt erwartet.