Zum Inhalt springen
logo Das Magazin für digitalen Lifestyle und Entertainment
Alexa Amazon Amazon Prime Amazon Prime Video News Alle Themen
AWS-Probleme

Serverausfälle bei Amazon und Co.

AWS Server down
Amazons Web Service Server kämpfen mit Problemen Foto: SOPA Images/LightRocket via Getty Images
Artikel teilen

20. Oktober 2025, 15:26 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten

Am 20. Oktober 2025 kam es weltweit zu massiven Problemen bei zahlreichen Web-Diensten – ausgelöst durch Störungen bei den Amazon Web Services (AWS). Betroffen waren unter anderem Amazon, Prime Video, der Sprachassistent Alexa und der Bezahldienst Venmo. Nutzer berichteten von Ladefehlern, unterbrochenen Streams und nicht reagierenden Sprachbefehlen.

Wie „Golem“ berichtet, hatte die Störung Auswirkungen auf viele weitere Online-Dienste, die ihre Infrastruktur über AWS betreiben. Besonders in Nordamerika kam es zu Ausfällen und langen Ladezeiten. Inzwischen teilte Amazon mit, dass die meisten Systeme wieder stabil laufen und die Probleme weitgehend behoben sind.

Zahlreiche Dienste betroffen

Laut „Bild“ reichten die Auswirkungen weit über Amazon hinaus: Auch andere große Technologieunternehmen spürten die Folgen. Das KI-Start-up Perplexity sowie die Kryptobörse Coinbase meldeten zeitweise Ausfälle und machten AWS für die Probleme verantwortlich. Perplexity-CEO Aravind Srinivas schrieb auf X (ehemals Twitter): „Perplexity ist derzeit nicht verfügbar. Ursache ist ein Problem bei AWS. Wir arbeiten daran, es zu beheben.“

Selbst der verschlüsselte Messenger Signal war zeitweise offline. Snapchat war ebenfalls betroffen, auch in Deutschland konnten User nicht auf die beliebte App richtig zugreifen.

Ursache und aktueller Stand

Laut einer Statusmeldung auf der AWS-Website kam es in der Region US-EAST-1 zu erhöhten Fehlerraten und langen Ladezeiten. Das Unternehmen habe die Ursache inzwischen identifiziert und erste Gegenmaßnahmen eingeleitet. Diese zeigten bereits Wirkung, erklärte AWS, sodass die meisten Dienste wieder stabil laufen.

Die Störung zeigt einmal mehr, wie stark die weltweite Internet-Infrastruktur von den Cloud-Diensten weniger Anbieter abhängt – und wie weitreichend die Folgen sind, wenn einer davon ins Straucheln gerät.

Sie haben erfolgreich Ihre Einwilligung in die Nutzung unseres Angebots mit Tracking und Cookies widerrufen. Damit entfallen alle Einwilligungen, die Sie zuvor über den (Cookie-) Einwilligungsbanner bzw. über den Privacy-Manager erteilt haben. Sie können sich jetzt erneut zwischen dem Pur-Abo und der Nutzung mit Tracking und Cookies entscheiden.

Bitte beachten Sie, dass dieser Widerruf aus technischen Gründen keine Wirksamkeit für sonstige Einwilligungen (z.B. in den Empfang von Newslettern) entfalten kann. Bitte wenden Sie sich diesbezüglich an datenschutz@axelspringer.de.