Google vereinfacht das Sichern von Fotos mit Takeout
Die neue Funktion zum Exportieren von Fotos soll Nutzern Zeit und Stress sparen Foto: Getty Images
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Charlotte Ziesing
3. Juni 2026, 10:32 Uhr |
Lesezeit: 3 Minuten
Google vereinfacht die Sicherung von Fotos über seinen Exportdienst Takeout. Eine neue Funktion soll dafür sorgen, dass Nutzer künftig deutlich weniger Zeit für Backups benötigen und nicht mehr ständig dieselben Dateien herunterladen müssen.
Nutzer sparen künftig Zeit und Speicher
Wer Bilder aus Google Fotos sichern wollte, stand bislang vor einem wiederkehrenden Problem. Selbst wenn seit dem letzten Backup nur wenige neue Fotos hinzugekommen waren, exportierte Google Takeout bei jedem Vorgang erneut die komplette Fotosammlung.
Vor allem bei umfangreichen Bibliotheken führte das zu langen Wartezeiten. Gleichzeitig entstanden zahlreiche doppelte Dateien, weil bereits gesicherte Bilder immer wieder neu heruntergeladen wurden. Für viele Nutzer machte das die regelmäßige Datensicherung unnötig aufwendig.
Neue Funktion merkt sich den letzten Export
Nun führt Google für Google Fotos eine neue Export-Funktion ein. Das Unternehmen nennt sie „Incremental Takeout“, auf Deutsch etwa „schrittweiser Datenexport“.
Die Neuerung sorgt dafür, dass sich Google den letzten Export merkt. Nach einer ersten vollständigen Sicherung werden bei späteren Downloads nur noch neue oder veränderte Fotos berücksichtigt. Bereits exportierte und unveränderte Bilder müssen dadurch nicht erneut heruntergeladen werden.
Die Änderung wirkt auf den ersten Blick überschaubar, kann im Alltag aber spürbare Vorteile bringen. Wer seine Fotos regelmäßig auf einer externen Festplatte oder einem NAS speichert, benötigt künftig weniger Zeit für die Sicherung. Zusätzlich sinkt der Speicherbedarf, da identische Dateien nicht immer wieder auf dem Zielsystem landen.
Google bietet außerdem die Möglichkeit, den Export in regelmäßigen Abständen automatisch durchführen zu lassen. Die gewünschte Häufigkeit kann direkt bei der Einrichtung festgelegt werden.
Dadurch lässt sich die Sicherung von Fotos weitgehend automatisieren. Nutzer müssen den Export nicht jedes Mal manuell anstoßen, wenn neue Bilder in ihrer Sammlung hinzugekommen sind.
Google beseitigt Schwachstelle
Takeout steht bereits seit längerer Zeit als Werkzeug für den Export persönlicher Daten zur Verfügung. Im Bereich Google Fotos wurde die bisherige Arbeitsweise jedoch zunehmend als nicht mehr zeitgemäß angesehen.
Die neue Funktion steht zunächst ausschließlich für Fotos zur Verfügung. Voraussetzung ist, dass innerhalb von Takeout nur Google Fotos ausgewählt wird. Mit dieser Änderung beseitigt das Unternehmen einen häufig kritisierten Nachteil seines Exportdienstes. Für viele Nutzer dürfte die Datensicherung damit deutlich näher an dem liegen, was sie sich seit Jahren wünschen.
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