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BSI schlägt Alarm

Google Chrome ist so angreifbar wie noch nie

Smartphone mit Chrome-Logo, im Hintergrund ein Hacker.
Google Chrome ist weltweit verbreitet, doch aktuelle Sicherheitslücken machen ein schnelles Update notwendig Foto: Getty Images
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Manuel Bauer

29. März 2026, 9:20 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten

Google Chrome ist weltweit der meistgenutzte Browser. Umso kritischer ist die aktuelle Warnung des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik. Die Behörde weist darauf hin, dass die derzeitige Version des Browsers mehr als zwei Dutzend Sicherheitslücken enthält.

Insgesamt sind 26 Schwachstellen bekannt, von denen einige als schwerwiegend gelten. Nutzer sollen deshalb möglichst schnell handeln und die neueste Version installieren. Besonders auf Desktop-Rechnern liegt Chromes Anteil laut Statcounter.com bei über 70 Prozent.

Aktualisierung für Windows, macOS und Linux

Das Update steht für alle gängigen Desktop-Betriebssysteme bereit. Unter Windows, macOS und Linux trägt es die Versionsnummer 146.0.7680.153 beziehungsweise 146.0.7680.153/154. In vielen Fällen aktualisiert sich Chrome automatisch im Hintergrund. Ob das bereits geschehen ist, lässt sich in den Einstellungen prüfen. Dort findet sich unter „Hilfe/Über Google Chrome“ die aktuelle Versionsnummer. Falls nötig, kann das Update an dieser Stelle auch manuell gestartet werden. Wer Chrome über den Microsoft Store installiert hat, kann die Aktualisierung alternativ auch dort durchführen.

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Die Sicherheitsprobleme betreffen nicht nur Google Chrome selbst. Alle Browser, die auf der gleichen technischen Basis aufbauen, müssen ebenfalls aktualisiert werden. Dazu zählt etwa Microsoft Edge, der das Update bereits unter der Versionsnummer 146.0.3856.72 erhalten hat. Auch Programme wie Brave und Opera werden voraussichtlich bald nachziehen. Nutzer sollten daher aktiv prüfen, ob Updates verfügbar sind.

Diese Risiken nennt das BSI

Das Bundesamt stuft die bekannten Schwachstellen als ernst ein. Angreifer können die Lücken nutzen, um verschiedene Cyberattacken auf betroffene Systeme auszuführen. Laut BSI gehören dazu unter anderem Datendiebstahl, Manipulation von Informationen sowie das Ausführen schadhaften Codes auf Rechnern. Genau deshalb empfiehlt die Behörde, die bereitgestellten Updates schnellstmöglich zu installieren.

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