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Aufgepasst!

Diese Nutzer sollten den Windows-11-April-Patch vorerst meiden

Laptop mit Warnsignal
Der sogenannte Todesloop verhindert bei betroffenen Geräten eine erfolgreiche Wiederherstellung Foto: Getty Images
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Mats Pache

1. Mai 2026, 12:44 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten

Nach dem April-Patchday häufen sich Berichte über neue Schwierigkeiten bei Windows 11. Nutzer melden unter anderem Darstellungsfehler, Probleme bei der Systemwiederherstellung und wiederkehrende Abstürze. Besonders auffällig ist, dass diese Fehler offenbar nur bei bestimmten Geräten auftreten.

Microsoft hatte zuvor angekündigt, die Qualität von Windows 11 verbessern zu wollen, nachdem frühere Updates wiederholt Schwierigkeiten verursacht hatten. Der aktuelle Patch mit der Kennung KB5083769 steht seit einigen Tagen zur Verfügung, bringt aber offenbar neue Risiken mit sich.

Fehler führt in endlosen Neustart

Einige Nutzer berichten von einem sogenannten „Death Loop“. Laut dem Online-Magazin „Neowin“ aus dem Microsoft-Learn-Q&A-Forum zeigt der Bildschirm nach der Installation nur noch ein verpixeltes Mosaik. Kurz darauf folgt ein Absturz mit Bluescreen und das System fordert eine Wiederherstellung. Genau diese schlägt jedoch fehl. Stattdessen erscheint erneut die fehlerhafte Anzeige, und der Ablauf beginnt von vorn. Dadurch entsteht ein Kreislauf, aus dem betroffene Systeme nicht mehr herauskommen.

Nach aktuellem Stand tritt das Problem ausschließlich bei Rechnern mit AMD-Prozessoren auf. Einzelne Nutzer konnten den Fehler beheben, indem sie das Update wieder entfernt haben. Danach lief das System wieder stabil. Ob das Update selbst die Ursache ist oder lediglich bestehende Probleme auslöst, ist noch unklar. Eine KI-Antwort im Support-Forum deutet darauf hin, dass ähnliche Fehler bereits früher im Zusammenhang mit AMD-Treibern aufgetreten sind. Daher könnte es sich um ein älteres, bislang ungelöstes Problem handeln, das durch das Update erneut sichtbar wird.

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Lösungswege sind begrenzt

Eine eindeutige Lösung gibt es derzeit nicht. Betroffene können versuchen, das Update im abgesicherten Modus zu deinstallieren. Eine weitere Möglichkeit ist der Zugriff auf die Windows-Wiederherstellungsumgebung, um das System zurückzusetzen.

Allerdings gibt es Berichte, dass genau diese Umgebung durch den Fehler beschädigt wird und nicht mehr erreichbar ist. In solchen Fällen bleibt unter Umständen nur eine komplette Neuinstallation des Systems als letzter Schritt.

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