Zum Inhalt springen
logo Das Magazin für digitalen Lifestyle und Entertainment
Microsoft News Windows Alle Themen
Studie zeigt

Microsofts Windows 11 sorgt für Probleme in Unternehmen

Smartphone mit Windows 11 logo
Windows 11 stellt Unternehmen vor Herausforderungen Foto: Getty Images
Artikel teilen
Mats Pache

31. März 2026, 7:51 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten

Microsoft arbeitet kontinuierlich daran, Windows 11 stabiler, benutzerfreundlicher und insgesamt leistungsfähiger zu machen. Für private Nutzer ist das eine positive Nachricht. Doch gerade Unternehmen stehen noch vor erheblichen Herausforderungen. Eine aktuelle Analyse zeigt, wo die größten Probleme liegen und warum dringend Verbesserungen nötig sind.

Laut dem Online-Magazin „WinFuture“ hat das IT-Analyseunternehmen Omnissa Windows 11 mit macOS verglichen. Das Ergebnis zeigt, dass die Stabilität des Microsoft-Betriebssystems in Firmenumgebungen oft zu wünschen übrig lässt. So kommt es bei Windows 11 3,1-mal häufiger zu erzwungenen Systemabschaltungen als bei macOS. Programmstillstände behindern den Arbeitsfluss 7,5-mal öfter, Anwendungen stürzen 2,2-mal häufiger ab.

Diese Unterbrechungen kosten Zeit: Im Durchschnitt benötigen Mitarbeiter 24 Minuten, bis sie nach einem Absturz oder Stillstand wieder ihre Aufgaben fortsetzen können. Das wirkt sich direkt auf die Produktivität aus und führt zu spürbaren Verzögerungen im Arbeitsalltag.

Administratoren und Updates spielen eine Rolle

Die Studie zeigt jedoch auch, dass nicht allein das Betriebssystem Schuld trägt. Über die Hälfte der Windows- und Android-Geräte sind nicht auf dem neuesten Stand. Damit fehlen wichtige Sicherheits- und Stabilitätsupdates. Eine konsequentere Update-Politik könnte viele der Probleme verhindern und die Arbeitsabläufe deutlich verbessern. Damit wird klar, dass Unternehmen nicht nur auf Microsoft setzen, sondern auch ihre internen IT-Prozesse überprüfen sollten, um Ausfälle zu minimieren.

Auch interessant: Kritik an Konto-Zwang bei Windows 11 nimmt zu

KI-Integration noch ausbaufähig

Ein weiteres Thema ist die Integration von künstlicher Intelligenz. Microsoft liefert Windows 11 mit dem KI-Tool Copilot aus. Trotzdem setzen viele Nutzer auf andere Chatbots wie ChatGPT oder Gemini. Dieses Verhalten erinnert an frühere Erfahrungen mit dem Internet Explorer und später Microsoft Edge: Microsofts Standard-Software wird oft ignoriert, während Drittanbieter bevorzugt werden. Für Firmen bedeutet das, dass auch bei KI-Lösungen die Strategie klar sein sollte, welche Tools offiziell genutzt werden, um die Arbeitsprozesse effizient zu gestalten.

Sie haben erfolgreich Ihre Einwilligung in die Nutzung unseres Angebots mit Tracking und Cookies widerrufen. Damit entfallen alle Einwilligungen, die Sie zuvor über den (Cookie-) Einwilligungsbanner bzw. über den Privacy-Manager erteilt haben. Sie können sich jetzt erneut zwischen dem Pur-Abo und der Nutzung mit Tracking und Cookies entscheiden.

Bitte beachten Sie, dass dieser Widerruf aus technischen Gründen keine Wirksamkeit für sonstige Einwilligungen (z.B. in den Empfang von Newslettern) entfalten kann. Bitte wenden Sie sich diesbezüglich an datenschutz@axelspringer.de.