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In Word und Outlook

Microsoft schaltet nerviges Feature ab

Outlook-Logo auf einem Smartphone, dazu Tastatur und Kopfhörer
Gute Nachrichten für alle, die viel mit Outlook oder Word arbeiten müssen Foto: Getty Images
Mats Pache
Mats Pache

6. September 2026, 16:22 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten

Microsoft stellt die automatische Textvorhersage in Word und Outlook auf ein neues Modell um. Künftig ist die Funktion auf allen wichtigen Plattformen standardmäßig deaktiviert. Das betrifft die Desktop-Versionen für Windows und macOS, die Webversionen sowie die mobilen Apps für Android und iOS.

Nutzer sahen mehr Ablenkung als Nutzen

Die Textvorhersage sollte eigentlich dabei helfen, schneller zu schreiben. Während der Eingabe schlägt die Software mögliche Wörter oder Satzteile vor, die sich direkt übernehmen lassen. Grundlage dafür sind KI-gestützte Sprachmodelle, die den Kontext analysieren.

Laut Microsoft fiel das Nutzerfeedback jedoch überwiegend kritisch aus, wie das Unternehmen mitteilte. Viele Anwender empfanden die Vorschläge als Ablenkung. Statt den Schreibprozess zu beschleunigen, hätten die Einblendungen häufig den Arbeitsfluss unterbrochen.

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Funktion bleibt weiterhin verfügbar

Komplett entfernt wird die Schreibhilfe nicht. Wer die Textvorhersagen nutzen möchte, kann sie weiterhin in den Einstellungen von Word oder Outlook aktivieren. Microsoft wechselt damit vom bisherigen Opt-Out- zum Opt-In-Prinzip.

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Das Unternehmen begründet den Schritt damit, Nutzern mehr Kontrolle über ihre Schreibumgebung geben zu wollen. Gleichzeitig sollen die Einstellungen plattformübergreifend vereinheitlicht werden.

Rollout läuft bereits

Die Umstellung wird schrittweise verteilt. In den Webversionen von Word und Outlook hat der Rollout bereits begonnen. Bei lokal installierten Anwendungen greift die Änderung erst mit bestimmten Softwareversionen.

Da Microsoft Updates in Wellen ausliefert, kann es noch einige Zeit dauern, bis die neue Standardeinstellung bei allen Nutzern angekommen ist.

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