17. April 2026, 9:33 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten
Ein PC-Nutzer aus Taiwan ist offenbar nur knapp einem größeren Schaden entgangen. Seine Grafikkarte überhitzte plötzlich, während er nicht am Rechner war. Gerettet hat ihn seine Katze.
Laut einem Bericht auf „videocardz.com“ schilderte der Mann den Vorfall selbst in einem Internet-Forum. Demnach handelt es sich um eine MSI GeForce RTX 4090 Gaming Trio, die er im Oktober 2022 gekauft hatte. Aus bislang ungeklärten Gründen entwickelte die Komponente starke Hitze, ohne dass er es zunächst bemerkte. Auch eine installierte Software zur Überwachung des Systems reagierte nicht auf das Problem.
Katze macht auf Rauchentwicklung aufmerksam
Erst sein Haustier machte ihn auf die Situation aufmerksam. Während er sich auf der Toilette befand, begann die Katze laut zu miauen. Dadurch wurde er aufmerksam und kehrte zum Computer zurück. Dort bemerkte er Rauch sowie den Geruch von verbranntem Plastik.
Ein normales Herunterfahren des Systems war nicht mehr möglich. Deshalb zog er den Stecker und trennte den Rechner vollständig vom Stromnetz. Anschließend überprüfte er die betroffenen Komponenten und dokumentierte den Schaden mit Fotos.
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Beschädigtes Kabel als sichtbare Folge
Bei der Untersuchung zeigte sich, dass der Stromanschluss der Grafikkarte stark beschädigt war. Der Stecker war direkt am Anschluss verschmort und ließ sich nicht mehr entfernen. Das Kabel auf der Seite des Netzteils zeigte ebenfalls Spuren der Hitze. Die Isolierung war verfärbt, jedoch nicht geschmolzen.
Laut Aussage des Nutzers war das Kabel korrekt angeschlossen, wurde regelmäßig gewartet und war nicht stark gebogen. Die genaue Ursache für den Defekt ist weiterhin unklar. Die Grafikkarte wird nun an den Hersteller geschickt. Dort soll geprüft werden, ob sich ein konkreter Grund feststellen lässt. Für den Nutzer steht fest, dass der Schaden ohne den Hinweis seiner Katze deutlich größer hätte ausfallen können.