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Nach 20 Jahren

Mac Pro verschwindet aus Apples Sortiment

MacPro Rechner
Der Mac Pro galt lange als stärkster Desktop-Rechner von Apple Foto: Getty Images
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Przemyslaw Szymanski

31. März 2026, 8:59 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten

Apple streicht eine bekannte Reihe aus seinem Angebot. Der Mac Pro ist nicht mehr im Apple Store verfügbar. Wer den Rechner dort sucht, wird auf die allgemeine Mac-Übersicht weitergeleitet. Damit gehört der große Desktop-Rechner nicht mehr zum aktuellen Sortiment.

Über viele Jahre galt der Mac Pro als leistungsstärkster Mac und war vor allem bei professionellen Nutzern beliebt. Wer jetzt die Produktseite aufruft, merkt sofort: Die Ära des High-End-Rechners ist beendet. Dieser Schritt zeigt, wie stark sich Apples Produktstrategie in den vergangenen Jahren verändert hat.

Leistungsstarke Chips machen große Rechner weniger nötig

Der Mac Pro war lange die erste Wahl für aufwendige Aufgaben. Dazu gehörten etwa Videobearbeitung, 3D-Rendering oder wissenschaftliche Anwendungen. Hier kam es auf maximale Leistung an. Mit der Einführung eigener Apple-Silicon-Chips, die auch in kompakten Geräten für eine starke Performance sorgen, hat sich die Situation jedoch deutlich verändert. Ein großer, modularer Desktop-Rechner wird für viele Aufgaben nicht mehr zwingend gebraucht. Genau das dürfte ein zentraler Grund für das Aus des Mac Pro sein.

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Kaum Updates in den vergangenen Jahren

Auch die Entwicklung des Mac Pro deutete diesen Schritt bereits an. Die letzte größere Aktualisierung erfolgte 2023. Damals bekam das Modell den M2-Ultra-Chip. Danach gab es keine weiteren technischen Neuerungen.

Die Produktreihe verlor damit zunehmend an Bedeutung innerhalb des Mac-Portfolios. Das ist bemerkenswert, denn seit 2006 stand der Mac Pro als Nachfolger der Power-Mac-Serie für maximale Leistung im Apple-Universum.

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Mac Studio rückt in den Fokus für Profis

Während der Mac Pro an Bedeutung verlor, entwickelte Apple andere Geräte weiter. Besonders der Mac Studio gewann im Profibereich an Relevanz. Das kompakte System lässt sich inzwischen mit dem M3 Ultra ausstatten. Es bietet bis zu 80 Grafik-Kerne und bis zu 256 Gigabyte gemeinsamen Arbeitsspeicher. Diese Leistung reicht für die meisten professionellen Anwendungen aus. Für viele Nutzer ist damit kein großer Tower mehr notwendig, um anspruchsvolle Aufgaben zu erledigen.

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