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Neue Funktion in der iOS-Version

Meta AI analysiert jetzt Dokumente direkt in WhatsApp

Whatsapp logo auf dem Smartphone
WhatsApp erlaubt in der iOS-Beta die Dokumentenanalyse per KI Foto: SOPA Images/LightRocket via Gett
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Rainer Schuldt

27. Mai 2026, 15:13 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten

WhatsApp erweitert die Fähigkeiten seiner KI deutlich. In der neuen iPhone-Beta lassen sich erstmals PDFs, Tabellen und andere Dokumente direkt an Meta AI senden und analysieren.

Meta AI bekommt lange erwartete Dokumenten-Funktion

Meta stattet seinen Messenger WhatsApp mit einer neuen KI-Funktion aus, die bisher vor allem von ChatGPT oder Googles Gemini bekannt war. Nutzer der aktuellen iOS-Beta können Dokumente direkt im Chat an Meta AI senden. Die künstliche Intelligenz soll die Inhalte anschließend analysieren, Fragen beantworten oder Zusammenfassungen erstellen. Unterstützt werden laut ersten Berichten unter anderem PDFs, Tabellen und weitere Dateiformate.

Die Neuerung steckt derzeit in der WhatsApp-Beta für iOS mit der Versionsnummer 26.20.10.72. Die Verteilung erfolgt aktuell schrittweise über Apples TestFlight-Programm. Bereits zuvor hatte Meta angekündigt, die Funktion auch auf Android bereitzustellen. Damit entwickelt sich WhatsApp zunehmend von einem klassischen Messenger zu einer Plattform, in der KI-Funktionen immer stärker integriert werden.

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WhatsApp schließt wichtige Lücke zu ChatGPT

Bislang galt Meta AI im Vergleich zu konkurrierenden KI-Systemen als deutlich eingeschränkter. Zwar konnten Nutzer bereits Texte, Bilder oder Videos an die KI schicken, bei Dokumenten war jedoch Schluss. Gerade im Alltag war das ein klarer Nachteil: Wer Inhalte aus PDFs oder Tabellen analysieren wollte, musste häufig Screenshots erstellen oder direkt auf andere KI-Dienste wechseln.

Mit der neuen Funktion will Meta diese Schwäche offenbar gezielt beseitigen. Dokumente lassen sich künftig direkt über das Anhang-Menü an Meta AI senden. Die KI verarbeitet die Inhalte anschließend im Kontext der Unterhaltung und soll dadurch präzisere Antworten liefern. Besonders für berufliche oder produktive Anwendungen könnte das den Messenger deutlich interessanter machen.

KI-Offensive im Messenger-Markt nimmt Fahrt auf

Die Integration zeigt außerdem, wie aggressiv Meta seine KI-Offensive vorantreibt. Während ChatGPT, Gemini oder Microsoft Copilot ihre Funktionen immer weiter ausbauen, versucht auch WhatsApp, Nutzer stärker im eigenen Ökosystem zu halten. Die direkte Dokumentenanalyse innerhalb eines Messengers könnte dabei ein wichtiger Schritt sein, um KI-Funktionen alltagstauglicher zu machen.

Noch befindet sich das Feature allerdings in der Testphase. Laut dem Portal WABetaInfo erhalten zunächst nur ausgewählte Beta-Tester Zugriff auf die Funktion. In den kommenden Wochen dürfte die Verteilung jedoch ausgeweitet werden. Wann die Dokumentenanalyse offiziell für alle WhatsApp-Nutzer erscheint, hat Meta bislang noch nicht bekannt gegeben.

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