Neues Kamera-Smartphone

Alle Daten und Gerüchte zum Huawei Mate 30 (Pro)

Huawei-Smartphone in einem Geschäft
Die Mate-Familie von Huawei bekommt bald neue Mitglieder
Foto: Getty Images

Im Herbst wird Huawei seine Mate-Reihe um neue Modelle erweitern. Beim Huawei Mate 30 und Mate 30 Pro setzt der Hersteller wohl stärker auf die Videofunktion. Doch auch optisch gibt es einige Neuerungen. TECHBOOK fasst alle Gerüchte zum Design und zur Ausstattung des Huawei Mate 30 (Pro) zusammen.

Inhaltsverzeichnis

  1. Die neuesten Gerüchte zum Huawei Mate 30 (Pro)
  2. Maße und Display
  3. Kamera
  4. Technische Ausstattung
  5. Preise und Verfügbarkeit

Huawei hat zwei große Smartphone-Reihen im Sortiment. Die P-Reihe wird traditionell im Frühjahr vorgestellt.

Die neuesten Gerüchte zum Huawei Mate 30 (Pro)

Möglicherweise bekommen wir das Mate 30 (Pro) früher als gedacht zu sehen. Denn statt im Oktober soll Huawei seine neuen Smartphones bereits am 19. September vorstellen. Das zumindest berichtet die russische Webseite Hi-tech.Mail.ru unter Berufung auf den Präsidenten der Business-Software-Sparte von Huawei, Dr. Wang Chenglu.

Auch Neues zum Wireless Charging ist bekannt geworden. Huawei soll den Berichten nach auch das kabellose Laden beschleunigt haben. Das Mate 30 (Pro) unterstützt demnach das Laden per Qi mit bis zu 30 Watt. Das wäre doppelt so schnell als beim Mate 20 (Pro).

Alle Infos zum Huawei Mate 30 (Pro) im Überblick

Maße und Display: So sehr unterscheidet sich das Mate 30 vom Vorgänger

Bislang sind die Berichte über das Huawei Mate 30 (Pro) noch recht übersichtlich. Fest steht, dass das Huawei Mate 30 Pro das besser ausgestattete Modell der Reihe sein wird. Hier rechnen die Quellen mit einem 6,71 Zoll großen OLED-Display mit QHD+-Auflösung. Im Vergleich zum 6,39 Zoll großen Vorgänger könnte der Neuling also deutlich wachsen.

Auch die Form des Displays soll Huawei leicht verändert haben. Denn der Bildschirm biegt sich offenbar noch stärker um die Ränder als bisher.

Während viele Hersteller die Notch stetig verkleinern, wird sie beim Huawei Mate 30 Pro wohl größer. Erste Bilder eines Frontpanels zeigen eine längliche, wenngleich auch schmale Notch, bei der fünf Komponenten ausgespart sind. Hier soll unter anderem die 3D-Kamera Platz finden, die mehr Raum als eine reguläre Frontkamera benötigt. Mit einer 3D-Frontkamera kann Huawei die Gesichtsentsperrung sicherer machen. Denn sie scannt das Gesicht des Nutzer durch verschiedene Sensoren deutlich komplexer als eine einfache Kamera, was wiederum zur Sicherheit beiträgt.

Abseits der Notch besteht die Vorderseite fast vollständig aus Display. Der Fingerabdrucksensor wird wie beim Vorgänger wohl wieder unter dem Screen integriert sein. Ebenfalls aus Glas besteht die Rückseite des Huawei Mate 30 (Pro). Das ist notwendig, um das Smartphone per Induktion laden zu können. Auf der Rückseite findet sich auch eine der größten Designänderungen im Vergleich zum Vorgänger – die Kamera.

Das können Huaweis neue Top-Smartphones Mate 20 und Mate 20 Pro

Kamera: Rund statt eckig?

Huawei ist für seine guten Kamera-Smartphones bekannt. Nachdem bei früheren Smartphone-Generationen vor allem Features wie Low-Light-Aufnahmen und ein verlustfreier Zoom im Fokus standen, wird sich der Hersteller beim Mate 30 und Mate 30 Pro den Berichten nach besonders auf die Videofunktion konzentrieren. Damit könnte Huawei beim Thema Video endlich zur Konkurrenz aufschließen.

Der niederländische Blog LetsGoDigital berichtet beispielsweise, dass eines der vier Objektive des Huawei Mate 30 Pro exklusiv für Videoaufnahmen zuständig sein soll. Der Hersteller soll sich zudem die Bezeichnung „Cine Lens“ und  „Cine Matrix“ gesichert haben. Das ist insofern spannend, als das Video-Objektive andere Eigenschaften als klassische Foto-Objektive mitbringen. So bleibt der Fokuspunkt beim Video-Objektiv auch dann scharf, wenn Nutzer in das Motiv hinein- oder herauszoomen.

Waren die Kameras beim Huawei Mate 20 (Pro) noch im Quadrat angeordnet, bekommt das Mate 30 (Pro) offenbar ein rundes Design. Auf einem Bild, das derzeit durch Netz geht, ist die runde Kameraeinfassung gut zu erkennen. Slashleaks hat Fotos von Hüllen-Herstellern entdeckt, die Cover für die kommende Mate-Generation zeigen sollen.

Die Anordnung der Kamera sieht allerdings etwas seltsam aus. Zwar kennen wir die kreisrunde Einfassung und die darin quadratisch angeordneten Sensoren schon von früheren Bildern. Doch zeigen die Produktfotos ein zusätzliches Element, das von der eigentlichen Kamera abgekoppelt ist. Scheinbar ordnet Huawei beim Mate 30 (Pro) drei der vier Sensoren sowie den Blitz im runden Modul an. Der vierte Sensor, offenbar der ToF-Sensor, befindet sich hingegen am linken äußeren Rand der Rückseite.

Bei den Kamera-Sensoren soll sich Huawei für folgende Kombination entschieden haben: Dem aktuellen Stand nach gibt es zwei Sensoren mit je 40 Megapixel. Der dritte Sensor mit Teleobjektiv löst hingegen 8 Megapixel auf. Bei dem vierten Sensor handelt es sich um den bereits erwähnten ToF-Sensor.

ANZEIGE

Der Vorgänger: Huawei Mate 20 Pro


✔️ Display: 16,23 cm (6,39 Zoll)
✔️ Kamera: Rückseite: 40MP, Front: 24MP
✔️ Prozessor: HiSilicon Kirin 980

Technische Ausstattung des Huawei Mate 30 Pro

In den neuen Mate-Modellen feiert typischerweise auch ein neuer Kirin-Prozessor Premiere. Als Nachfolger des aktuellen Kirin 980 könnte somit erstmals der Kirin 990 zum Einsatz kommen. Aufgrund seiner 7-Nanometer-Fertigung ist der Chip offenbar nicht nur sehr kompakt. Durch das neue EUV-Verfahren (extrem ultraviolettes Licht) soll er darüber hinaus dichter belegt sein als bisher. Die höhere Transistordichte führt laut den Berichten zu einer um bis zu 20 Prozent gesteigerten Leistung. Eine weitere Besonderheit ist das eingebaute 5G-Modul des Kirin 990.

Vermutlich wird Huawei das Mate 30 mit 4 oder 6 GB RAM und 128 GB internen Speicher ausstatten. Das Pro-Modell wird mit 6 beziehungsweise 8 GB und bis zu 512 GB Speicher wohl etwas leistungsfähiger sein. In beiden Fällen lässt sich der Speicher mittels Huawei Nanomemory-Card (NM-Card) erweitern.

Was die Akkulaufzeit des Pro-Modells angeht, so wird diese wohl recht ähnlich zu der des Vorgängers sein. Denn wieder setzt Huawei wohl auf eine Batterie mit 4.200 mAh. Dank 55-Watt-Schnellladen soll sie sich aber deutlich schneller aufladen lassen. Zum Vergleich: Das Mate 20 Pro unterstützt die SuperCharge-Funktion mit 40 Watt. Auch kabellos lässt sich der Akku laden, wobei das Mate 30 (Pro) auch als Powerbank für andere Geräte mit Wireless Charging genutzt werden kann.

Auch interessant: Das Honor 20 im großen Test

HarmonyOS von Huawei ist ein System für alle Geräte-Klassen

Wird das Mate 30 Pro teurer als der Vorgänger?

Mit 999 Euro war schon das Huawei Mate 20 Pro eines der hochpreisigen Smartphones. Womöglich wird der Nachfolger aber nochmal teurer. Denn ein Video-Objektiv kostet mehr als ein klassisches Foto-Objektiv und könnte den Preis in die Höhe schnellen lassen.

Themen