Mit Stift

Alle Daten und Gerüchte zum Samsung Galaxy Note 10

Samsung Galaxy Note 9 mit S Pen
Das Samsung Galaxy Note 9 bekommt noch in diesem Jahr einen Nachfolger. Und das neue Stift-Phablet verspricht viel.
Foto: Getty Images

Die Galaxy-Note-Reihe von Samsung sticht dank des S Pen aus der Masse an Smartphones hervor. Auch in diesem Jahr erwartet uns mit dem Samsung Galaxy Note 10 wieder ein neues Modell. Schöner, moderner und besser als seine Vorgänger soll es sein – das zumindest legen die bisherigen Bilder und Gerüchte um das neue Stift-Phablet nahe. TECHBOOK trägt sie hier zusammen.

Das Smartphone kommt aber vermutlich nicht allein. Denn mit dem Galaxy Note 10, dem Galaxy Note 10+ bzw. Pro und dem Galaxy Note 10e soll der Hersteller aus Südkorea gleich mehrere Modelle geplant haben. Auch eine 5G-Variante des Smartphones könnte es geben. Die Namensgebung legt dabei nahe, dass Samsung wohl ähnlich vorgeht wie bei der Galaxy-S10-Reihe.

Inhaltsverzeichnis

  1. Aktuelle Infos aus dem Netz
  2. Display und Design
  3. Kamera
  4. Neues beim S Pen
  5. Technische Ausstattung

Aktuelle Infos aus dem Netz

Wenige Wochen vor der Vorstellung des Galaxy Note 10 tummeln sich Bilder im Internet, bei denen es sich um die ersten offiziellen Pressefotos handeln soll. In Umlauf gebracht hat sie Twitter-Nutzer Ishan Agarwal. Die Bilder zeigen das Samsung Galaxy Note 10 sowie das Galaxy Note 10+ jeweils in zwei verschiedenen Farben sowie den dazugehörigen S Pen.

Die Anordnung der Kameras auf der Vorder- und Rückseite wird bestätigt. Ebenso ist das großflächige Display sehr gut zu erkennen.

Galaxy Note 10: Das Display

Der offensichtliche Unterschied zwischen den verschiedenen Note-Varianten soll unter anderem die Displaydiagonale sein. Denn während das SuperAMOLED-Display des Galaxy Note 10 wohl 6,28 Zoll misst, soll das Galaxy Note 10+/Pro mit 6,75 Zoll deutlich größer ausfallen. Stimmen die Berichte über die Displaydiagonale des Galaxy Note 10e, wird diese Variante fast schon kompakt. 5,8 Zoll misst der Bildschirm offenbar.

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Als relativ sicher gilt indes, dass Samsung in allen Note-Ausführungen auf ein Infinity-O-Display mit Quad-HD+-Auflösung setzt. Dieses kennen wir bereits von der S10-Reihe. Hinter dem Infinity-Display verbirgt sich ein Bildschirm, der nahezu die gesamte Frontseite des Smartphones einnimmt und zur linken und rechten Seite sogar um die Ränder herum reicht (Edge-Display). Lediglich ein Loch für die Kamera – das namensgebende O – unterbricht die Anzeige. Dieses ist beim Note 10 wohl mittig statt seitlich platziert. Je nachdem, ob Samsung eine Single- oder eine Dual-Frontkamera verwendet, kann die Aussparung zudem auch eher oval ausfallen.

Aufgrund des großflächigen Bildschirms wandert der Fingerabdrucksensor wohl unter das Display. Lediglich beim Galaxy Note 10e könnte er aus Kostengründen seitlich positioniert sein. Wie das Gesamtdesign des Galaxy Note 10 aussehen könnte, hat Steve Hemmerstoffer, besser bekannt als OnLeaks, in Zusammenarbeit mit 91mobiles in einem video verdeutlicht:

Bis zu vier Kameras auf der Rückseite

Besonderes Augenmerk liegt wie bei fast allen aktuellen Smartphones auf der Kamera. Bei der Galaxy-Note-Reihe macht Samsung im Vergleich zum Note 9 wohl einiges anders. Denn zum einen hat der Hersteller den Berichten nach die Zahl der Kameras erhöht, zum anderen sind sie nun untereinander statt horizontal angeordnet.

Das Galaxy Note 10 wird demnach eine Triple-Kamera mit Normal-, Ultraweitwinkel- und Teleobjektiv besitzen. Die Hauptkamera macht dabei Bilder mit bis zu 12 Megapixel und verfügt über eine variable Blende. Unklar ist, ob diese klassisch zwischen Blende f/2.4 und Blende f/1.5 wechselt, oder ob Samsung erstmals eine dritte Stufe in Form einer f/1.8-Blende zuschaltet, wie ein Hinweis des bekannten Leakers Ice universe nahe legt.

Die Kamera-mit Teleobjektiv soll ebenfalls über einen 12-Megapixel-Sensor verfügen, wohingegen die Ultraweitwinkelkamera 16 Megapixel auflöst.

Noch eine Kamera mehr bringt wohl das Galaxy Note 10+ bzw. Pro mit. Hier steht Nutzern somit eine Quad-Kamera zur Verfügung, die in der Basis identisch zu der Triple-Kamera des Note 10 ist. Beim vierten Sensor hat sich Samsung offenbar am Galaxy S10 5G orientiert, denn bei ihm handelt es sich den Berichten nach um einen ToF-Sensor. Der 3D-Time-of-Flight-Kamerasensor ist in der Lage auszurechnen, wie lange Licht zu einem Objekt und wieder zurück benötigt. Die so berechnete Distanz verschiedener Gegenstände im Blickfeld des Suchers kann beispielsweise für Augmented Reality (AR) und deutlich bessere Bokeh-Effekte hilfreich sein.

Stylus S Pen macht das Note so besonders

Es ist die Möglichkeit, das Smartphone per Stift zu bedienen, das die Note-Reihe von Samsung so besonders macht. Beim Galaxy Note 10 hat der Hersteller die Funktionen des Stiftes aller Wahrscheinlichkeit nach wieder optimiert. Der S Pen soll noch vielseitiger sein als bisher. Bereits beim Note 9 dient er auch als Auslöser für die Kamera. Bei der neuen Generation könnte Samsung die Funktion der Fernsteuerung dank integriertem Infrarot-Sensor noch ausgebaut haben. Generell sind viele Einsatzzwecke möglich und werden heiß diskutiert.

Das Samsung Galaxy Note 9 im Test

Technische Ausstattung des Galaxy Note 10

Samsung-typisch plant der Hersteller wohl wieder zwei Ausführungen seiner Note-Geräte. Während er in den USA vermutlich wieder auf Chips von Qualcomm setzt und folglich den Snapdragon 855 verbaut, werkelt in den asiatischen und europäischen Modellen wohl der Exynos 9820. In beiden Fällen handelt es sich um Octa-Core-Chips, wobei der Exynos 9820 dank der 8-Nanometer-Fertigung die modernere Chip-Architektur hat. Beide Prozessoren lassen sich um ein 5G-Modem erweitern.

Speicher

Was den Speicher angeht, so könnte es verschiedene Versionen geben. Als relativ sicher scheint jedoch die Basis von 128 GB beim Galaxy Note 10 und Galaxy Note 10+/Pro. Der Arbeitsspeicher soll in diesem Fall 8 GB betragen. Auch eine Version mit 512 GB und 12 GB RAM ist im Gespräch. Beim günstigeren Galaxy Note 10e könnte Samsung den Speicher hingegen auf 64 GB und 6 GB RAM reduziert haben. Ob sich der interne Speicher mittels Micro-SD-Karte erweitern lässt, ist fraglich. Positiv ist jedoch, dass Samsung Gerüchten zufolge in allen Modellen den schnelleren UFS-3.0-Speicher verwendet.

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Akku

Was die Kapazität des Akkus angeht, so fällt diese bei der Galaxy-Note-10-Reihe offenbar höher aus. Immerhin 4.500 (Milliamperestunden) mAh soll die Batterie des großen Galaxy Note 10+/Pro fassen, die des Basismodells Galaxy Note 10 4.300 mAh. Andere Berichte nennen wiederum eine Kapazität von 4.170 mAh bei beiden Modellen. In beiden Fällen könnte sich der Akku dank 45-Watt-Ladetechnik besonders schnell aufladen lassen. Selbst das kabellose Laden soll dank 20 Watt schneller als bisher vonstatten gehen.

Beim Galaxy Note 10e wird hingegen nur von einem 3.400-mAh-Akku gesprochen. Dafür ist diese Version aber auch deutlich günstiger als die beiden anderen Modelle.

Preis

Konkret sprechen die Quellen von einem Preis deutlich unter 1.000 Euro für das Galaxy Note 10e. Im Umkehrschluss bedeutet dies aber auch, dass die beiden größeren Smartphones wohl 1.000 Euro und mehr kosten werden. Zum Vergleich: Das Galaxy Note 9 kostete zum Start am 24. August 2018 ab 999 Euro.