Testgeräte fallen massenweise aus

Der Klappbildschirm des neuen Galaxy Fold macht schon nach einem Tag Probleme

Samsung Galaxy Fold auf dem Unpacked Event in SF, Cal
Auf dem Unpacked Event im Februar sprach Samsung noch davon, wie widerstandsfähig der Bildschirm des Galaxy Fold sei
Foto: Getty Images

Nach nur einem Tag bei Vorabtestern häufen sich die Probleme mit dem Faltbildschirm des Galaxy Fold. Von Bildschirmflackern bis zum Totalausfall ist alles mit dabei.

Das neue Samsung Galaxy Fold ist vor einem Tag bei Reviewern und Influencern angekommen – doch schon jetzt werden die ersten Probleme deutlich. Das Smartphone mit faltbarem Bildschirm soll zwar erst am 3. Mai auf den Markt kommen, die Bilder von Totalausfällen des Bildschirms, die auf Twitter und anderen sozialen Medien ihre Runden machen, sind jedoch kein gutes Zeichen für die neuartige Technologie.

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Produktionsfehler oder einfach zu empfindlich?

Dieter Bohn von The Verge berichtet, sein Galaxy Fold habe nach nur einen Tag einen defekten Bildschirm, hervorgerufen der durch ein Objekt, das von hinten Druck ausübt und zu Unebenheiten und Rissen im OLED-Panel führt. Deutlich erkennbar sind zwei weiße Linien, die im rechten Winkel über den Bildschirm laufen – tote Pixel. Unklar ist, ob externe Objekte wie etwa Staub unter den Bildschirm gelangt sind oder ob sich aus dem unter dem Bildschirm liegenden Scharnier ein Teil gelöst hat, das den Defekt verursacht hat.

Das Samsung Galaxy S10+ im Test

Andere Reviewer wie Steve Kovach von CNBC haben ebenfalls Probleme mit ihrem Galaxy Fold. Hier fällt eine Bildschirmseite aus und fängt an zu flackern, wie in diesem Tweet zu sehen ist:

Bloß nicht die Folie entfernen!

Andere Vorabtester wie Marques Brownlee von MKBHD und Mark Gurman von Bloomberg haben das Galaxy Fold aus Unwissenheit selbst zerstört, indem sie die Schutzfolie, die auf dem Bildschirm aufgetragen ist, entfernt haben. Anscheinend wirkt die Schutzschicht wie eine normale Displayschutzfolie, die einige Hersteller ab Werk über den Bildschirm legen. Allerdings ist diese Folie essentiell für den Bildschirm, da dieser nicht wie bei einem normalen Smartphone von einer Schicht aus Glas geschützt ist. Um flexibel zu bleiben, ist eine Plastikoberfläche vonnöten, und Samsung warnt auch auf der Verpackung des Fold davor, die Folie nicht zu entfernen, da dies Schäden verursachen könne. Immerhin scheint es so, als sei auf den Verkaufsversionen des Fold ein Warnhinweis auf dem Bildschirm aufgebracht – bei den Testgeräten ist dieser jedoch nicht vorhanden.

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Samsung hat noch Arbeit vor sich

In den USA soll das Galaxy Fold bereits am 26. April starten, Samsung hat also nur noch eine Woche Zeit, um die Bildschirmprobleme in den Griff zu bekommen. Der Warnhinweis sollte ausreichen, um Nutzer davon abzuhalten, die Schutzfolie abzureißen. Die mechanischen Defekte sind jedoch ein beunruhigendes Zeichen. Samsung arbeitet seit sechs Jahren an dem Gerät, eine Woche reicht also kaum aus, die Kinderkrankheiten noch auszumerzen. Es bleibt zu hoffen, dass sich die Hardware-Probleme in Grenzen halten, denn für knapp 2000 Dollar sind die Erwartungen doch entsprechend hoch.