S,A,W,M,Y,J…

Dafür steht das S beim Samsung Galaxy S10

Samsung Galaxy S10
Samsung hat sich bei der Benennung seiner Smartphones am Alphabet bedient
Foto: Getty Images

Vor neun Jahren veröffentlichte Samsung sein erstes Galaxy-S-Smartphone. Eine Erfolgsgeschichte, die mittlerweile beim Samsung Galaxy S 10 angekommen ist. Aber wussten sie eigentlich wofür das „S“ und andere Buchstaben von Samsungs Smartphones stehen?

Samsung bedient mit seinen Smartphones verschiedene Segmente – von Einsteigergeräten bis hin zu High-End-Handys. Im letzten Quartal des Jahres 2018 lag Samsungs Anteil am gesamten Markt bei 18,7 Prozent. Das bedeutet fast jeder fünfte Smartphone-Besitzer hält ein Gerät der Südkoreaner in den Händen. Die wenigsten wissen jedoch, wofür Abkürzungen wie S, A, M, Y, R und viele weitere bei den Galaxys überhaupt stehen.

Kann das Xiaomi Mi 9 tatsächlich so viel wie ein Galaxy S10?

S in Samsung Galaxy S10

Foto: Samsung

Die S-Reihe von Samsung ist das Aushängeschild des Unternehmens und für High-End-Geräte vorgesehen. Zehn Produktgenerationen umfasst sie bislang. Samsungs S-Modelle konkurrieren in der Regel direkt mit Apples neuesten iPhones. Das S steht für „Super Smart“. Eine Bezeichnung die zugegebenermaßen etwas in die Jahre gekommen ist. Das sei bei einer neun Jahre alten Bezeichnung aber auch verziehen.

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R in Samsung Galaxy R

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Foto: Amzer / Samsung

Unter der Bezeichnung R erschien nur ein einziges Smartphone und das auch nur in Europa. Dabei handelt es sich um eine günstigere Version des Samsung Galaxy S II. Äußerlich identisch kam das R mit schlechterer Kamera, einem schlechteren Display und weniger Speicher auf dem Markt. R steht für Royal und sollte dementsprechend unter High-End angesiedelt werden. Ein Plan an dem Samsung nicht festhielt.

W in Samsung Galaxy W

Galaxy W

Foto: Samsung

Das W steht für Wonder. Sie haben noch nie vom Galaxy W gehört? Kein Wunder, denn es gab auch hier nur eine Auflage. Ursprünglich als oberes Mittelklasse-Smartphone ausgelegt, ging das Galaxy W im überfrachteten Smartphone-Markt von 2011/2012 völlig unter. Das Gerät war nicht günstig genug, um mit den Einsteigern mitzuhalten und zu leistungsschwach für die Oberklasse.

J in Samsung Galaxy J8

Samsung Galaxy J8

Samsung Galaxy J8 (2018)
Foto: Samsung

J steht für Joy also Freude. Freude bereitete aber vor allem das Ur-Model namens Galaxy J, das im Jahr 2013 sehr gut ausgestattet war. Ab dem Folgemodell J1 aus 2015 zog Samsung dann die Strategie eines absoluten Einsteigergeräts durch. Die Kombination aus langsamem Prozessor, 500 Megabyte Arbeitsspeicher und 4 Gigabyte internem Speicher sorgten für wenig Spaß bei der Bedienung. Die Nachfolger waren dann zwar immer besser ausgestattet, konnten aber mit den Anforderungen an moderne Smartphones kaum mithalten. Erst späte Modelle performten wieder stärker. 2018 erschien mit dem J8 das letzte Handy der Serie, die nicht weitergeführt wird.

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A in Samsung Galaxy A9

Samsung Galaxy A9 (2018)

Samsung Galaxy A9 (2018)

Die Galaxy-A-Reihe zählt zu den besseren Geräteserien der Südkoreaner. Das liegt auch daran, dass sie erst seit dem Jahr 2015 existiert. Ab diesem Zeitpunkt waren Smartphones bereits so ausgereift, dass auch abgespeckte Versionen der Top-Geräte ausreichend Leistung für eine gute Nutzererfahrung boten. Die A-Serie ist der direkte Nachfolger des Galaxy-mini-Serie, die mit dem S5 mini endete. Das erste Galaxy A hieß A3 und entspricht damit einer günstigeren Version des Samsung Galaxy S6. Mittlerweile herrscht ein ganz schönes Chaos bei den Bezeichnungen der A-Handys. A steht übrigens für Alpha.

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M in Samsung Galaxy M30

Galaxy M30

Foto: Samsung

M steht hier für Magical. Es handelt sich um brandneue Geräte (M10, M20 und M30) aus dem Jahr 2019 die zum Spottpreis nur in Indien angeboten werden. Für etwas mehr als 100 Euro bekommen Käufer dort ein potentes Einsteigerhandy, das den aktuellen Anforderungen entspricht.

Y in Samsung Galaxy Y

Samsung Galaxy Y

Foto: Samsung UK

Y bedeutet Young und richtete sich demnach an junge Nutzer. Die Geräte waren sehr günstig und boten wenig Leistung. Das erste Galaxy Y aus dem Jahr 2011 war erbärmlich langsam und sorgte mit nur 180 Megabyte internem Speicher für reichlich Frust bei den Besitzern. Das Problem: Entscheidende Apps wie der Messenger WhatsApp konnten damals nur auf dem internen Speicher installiert werden und nicht auf Speicherkarten. Damit war der Spaß oft schon nach nur zwei Apps vorbei. Dieses Problem bestand auch noch beim Galaxy Y Pro, einem nahezu identischem Gerät mit physischer Tastatur wie beim Blackberry.

E in Samsung Galaxy E7

Samsung Galaxy E7

Foto: Samsung.com

Das Galaxy E5 und das Galaxy E7 erschienen im Januar und Februar 2015. Obwohl E für Elegant steht, sieht das Plastikgehäuse kein Stück eleganter aus als das anderer Samsung-Modelle. Vielleicht wurde die Serie auch deshalb schon kurz darauf vom Galaxy A abgelöst.

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