Mobiler Akku

Darauf sollten Sie beim Kauf einer Powerbank achten

Frau lädt Smartphone im Freien mit einer Powerbank auf
Nicht immer, wenn der Akku leer ist, ist auch eine Steckdose in der Nähe
Foto: Getty Images

Mobile Akkus gibt es mittlerweile schon für zehn Euro – da schlägt man schnell mal zu. Warum Sie sich vor dem Powerbank-Kauf jedoch trotzdem gut informieren sollten, verrät Ihnen TECHBOOK.

Die Zeiten, in denen man mit einer Handy-Akkuladung locker mehrere Tage durchkam, sind lange vorbei. Kein Wunder: Beschränkte sich die Mobiltelefonnutzung damals größtenteils aufs Telefonieren, SMS schreiben und „Snake“ spielen, sind Smartphones heute mit hochauflösenden Bildschirmen, Kameras und Internetzugang ein integraler, aber auch stromfressender Teil unseres Alltags.

Soll das Smartphone trotz intensiver Nutzung den ganzen Tag durchhalten, braucht es Hilfsmittel: Powerbanks bzw. Akkupacks gibt es schon für wenige Euro. Doch der Kauf eines mobilen Akkus sollte nicht überstürzt werden und auf die eigenen Bedürfnisse sowie technischen Anforderungen des Telefons abgestimmt sein. Darauf sollten Sie achten.

Kapazität

Die Kapazität gibt Aufschluss darüber, wie oft Sie Ihr Smartphone mit einer voll aufgeladenen Powerbank laden können. Dazu sollten Sie die Kapazität ihres Telefon-Akkus kennen, die Sie zum Beispiel in der Bedienungsanleitung oder auf dem Akku selbst finden. Das iPhone 8 etwa hat eine Kapazität von 1821 Milliamperestunden (mAh), das Samsung Galaxy S9 kommt auf 3000 mAh. Mit einem 10000-mAh-Akkupack kann man sie also fünf bzw. drei Mal voll aufladen, jedoch ist die tatsächliche Lade-Kapazität meist etwa ein Drittel geringer als auf dem Papier. Nutzen Sie das Smartphone während des Ladevorgangs, mindert dies die Leistung zusätzlich. Idealerweise sollte die Powerbank eine Ladestand-Anzeige haben, damit Sie wissen, für wie viele Ladungen sie noch reicht.

Diese Fehler sollten Sie beim Laden mit der Powerbank unbedingt vermeiden

Größe & Gewicht

Die Abmessungen eines mobilen Akkus hängen eng mit der Kapazität zusammen: Je größer die Powerbank, desto größer ist im Regelfall auch die Kapazität. Jedoch sollten Sie vorher gut überlegen, ob Sie wirklich die größtmögliche Variante brauchen. Größere Akkupacks sind nämlich nicht nur sperriger sowie schwerer und damit schwieriger zu verstauen, sie kosten auch mehr. Wenn Sie mehrere Tage ohne Stromversorgung unterwegs sind, etwa beim Campen, lohnt sich diese Investition. Sollten Sie die Powerbank jedoch nur als Reserve im Alltag benutzen, bietet sich eine günstigere, kleinere Version an, die Sie einfach in ihre Hosentasche stecken und am Abend zuhause wieder aufladen können.

Anschlüsse

Die meisten Akkupacks verfügen über einen USB- und einen micro-USB-Anschluss, über die sie geladen werden bzw. andere Geräte laden können. Gerade bei Apple-Geräten sollten Sie jedoch beachten, dass Sie in den meisten Fällen zusätzlich noch ein Lightning-auf-USB-Kabel benötigen, um etwa Ihr iPhone über die Powerbank aufladen zu können. Haben Sie mehrere Mobilgeräte oder teilen Sie sich den mobilen Akku mit Freunden oder Familie, bietet es sich an, ein Gerät mit mehreren Anschlüssen zum parallelen Aufladen mehrerer Gadgets zu kaufen. Auch drahtloses Laden nach dem Qi-Standard wird von immer mehr Geräten unterstützt. Haben Sie etwa ein iPhone 8 oder ein Samsung Galaxy S8 oder S9, bietet sich damit eine Powerbank an, die Ihr Smartphone durch reines Auflegen laden kann.

Geschwindigkeit

Wie schnell Ihr Telefon-Akku wieder voll aufgeladen ist, hängt vor allem von der Stromstärke ab. Um den Ladeprozess nicht unnötig zu verlangsamen, sollten Sie eine Powerbank mit zwei Ampere kaufen. Günstigere mobile Akkus mit nur einem Ampere benötigen im Vergleich dazu etwa doppelt so lange, um Ihren Smartphone-Akku wieder aufzuladen.

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