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Kuriose Idee

Wie ein Fitnesstracker unbeliebte Kollegen erkennen kann

Streitende Belegschaft bei einem Meeting
Dank eines Fitnesstrackers ist es möglich, nervige Kollegen zu erkennen Foto: Getty Images
Woon-Mo Sung
Redakteur

26. September 2026, 19:14 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten

Nahezu jedes Büro hat sie und es gibt kaum ein Entrinnen: unliebsame Kollegen. Jeder kennt den ein oder anderen Mitarbeiter, dem man besser aus dem Weg geht oder der in den 40 gemeinsamen Stunden in der Woche einfach nur nervt. Da kann man schon mal Puls bekommen – und das im wahrsten Sinne des Wortes, wie ein Nutzer eines Whoop-Fitnesstrackers spaßeshalber herausgefunden hat.

Whoop-Fitnesstracker fürs Büro umfunktioniert

Wie „Android Authority“ berichtete, kam der Nutzer eines Whoop-Fitnesstrackers, Pankaj Tanwar, auf die schräge Idee, die Aufzeichnung von Gesundheitsdaten seines Wearables mit seinem Arbeitskalender und den Meeting-Teilnehmern zu kombinieren. Vor allem berücksichtigte er für sein Projekt Veränderungen seiner eigenen Herzschlagrate, Ergebnisse zum Stress und den Gesamteinfluss dieser Faktoren über einen gewissen Zeitraum.

Auf diese Weise erzeugte Tanwar ein System, das Zusammenhänge zwischen bestimmten Kollegen und einem plötzlichen Anstieg der Herzrate registrierte. Auf Basis der Erkenntnisse konnte er anschließend eine Rangliste der Mitarbeiter erstellen und sie dahingehend ordnen, inwieweit sie in Meetings Stress verursachen.

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Stress-Rangliste offenbart auch gute Kollegen

Tanwar teilte sein humorvolles Experiment bei X (ehemals Twitter), wobei er vorsorglich die Namen der menschlichen Stressfaktoren versteckt hat. Zusätzlich erklärte er, dass er dafür das neue Fable-Model von Claude verwendete sowie eigens geschriebenen Code.

X Corp. Platzhalter
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Zudem musste er das System seines Whoop-Fitnesstrackers rekonstruieren, damit es deutlich detailliertere Angaben zur Herzrate ausgibt, als sonst bei üblicher Nutzung vorgesehen ist. Anschließend verglich er die Daten mit Kalendereinträgen und Teilnehmern.

Neben klaren „Gewinnern“ in der Rangliste fand Tanwar auch Kollegen, deren Werte weitestgehend neutral ausfielen. Darüber hinaus gab es Personen, die sogar eindeutig ruhigere Resultate lieferten – offenbar sind es Leute, die Tanwars Stress reduzieren. Eine genaue Begründung dafür liegt nicht vor, man kann jedoch auf Sympathien spekulieren.

Witzig, aber nicht perfekt

Die Stress-Rangliste der unliebsamen Kollegen mag unterhaltsam sein, ist aber bei weitem nicht perfekt. Schließlich kann es mehrere Ursachen für eine kurzzeitig erhöhte Herzrate geben. Dafür können bereits etwas Hektik, eine Tasse Kaffee oder ein süßer Snack sorgen. Gesundheitsdaten ohne weiteren Kontext können nicht die Gesamtsituation abbilden, in der sich eine Person zu einem bestimmten Zeitpunkt befand.

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