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Neue KI-Gadgets von Amazon hören mit

Die Bee Frontier von Amazon am Handgelänck einer Frau.
Die Bee Frontier von Amazon Foto: Amazon
Przemyslaw Szymanski

19. Oktober 2026, 18:10 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten

Amazon bringt erstmals neue Hardware der übernommenen KI-Firma Bee auf den Markt. Die Geräte zeichnen Gespräche auf, erstellen automatisch Zusammenfassungen und sollen sich wichtige Informationen für ihre Nutzer merken.

Gespräche werden automatisch dokumentiert

Mit den Modellen Bee Frontier und Bee Eclipse erweitert Amazon sein Angebot rund um persönliche KI-Assistenten. Beide Geräte sind darauf ausgelegt, Unterhaltungen mitzuhören, deren Inhalte auszuwerten und anschließend automatisch digitale Notizen zu erstellen. Nutzer können die Aufzeichnungen später in einer zugehörigen App einsehen und durchsuchen.

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Die beiden Geräte verfolgen dabei unterschiedliche Konzepte. Der Bee Frontier lässt sich als Armband tragen oder an der Kleidung befestigen; der Bee Eclipse wird magnetisch auf der Rückseite eines Smartphones angebracht. Nach einem Tastendruck beginnen die Geräte mit der Aufzeichnung. Anschließend erstellt die integrierte KI Zusammenfassungen der wichtigsten Inhalte, sodass Gespräche nicht mehr manuell dokumentiert werden müssen.

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Was passiert mit den Gesprächen?

Amazon hatte das Start-up Bee im September 2025 übernommen. Nun erscheinen die ersten neuen Produkte unter der Regie des Konzerns. Besonders beim Bee Eclipse wurde die Ausdauer deutlich erhöht. Während frühere Modelle laut Hersteller auf etwa eine Woche Laufzeit kamen, soll die neue Smartphone-Variante mit einer Akkuladung mehr als drei Wochen durchhalten. Dafür kommen unter anderem vier Mikrofone zum Einsatz.

Beim Datenschutz versucht Amazon mögliche Bedenken auszuräumen. Nach Angaben des Unternehmens werden die Audiodaten unmittelbar verarbeitet und anschließend gelöscht. Dauerhaft gespeichert werden lediglich verschlüsselte Abschriften und KI-generierte Zusammenfassungen. Nutzer sollen jederzeit selbst festlegen können, welche Mitschriften erhalten bleiben. Zudem zeigt eine Leuchte an, wenn die Geräte aktiv zuhören. Bei Telefonaten fordert das System Nutzer außerdem auf, zuvor die Zustimmung der Gesprächspartner einzuholen.

Weitere Funktionen gegen Aufpreis

Die Geräte können mehr als nur Gespräche protokollieren. Werden sie mit Diensten wie Gmail oder Outlook verknüpft, kann die KI auf Basis der aufgezeichneten Inhalte sogar Entwürfe für E-Mails erstellen. Außerdem lassen sich die Zusammenfassungen später über Amazons KI-Assistenten Alexa+ abrufen.

Der Bee Frontier kostet in den USA 74,99 US-Dollar, für den Bee Eclipse werden 99,99 US-Dollar fällig. Im Kaufpreis enthalten sind Gesprächszusammenfassungen und der Zugriff auf die Notizen der vergangenen 14 Tage. Für zusätzliche Funktionen verlangt Amazon jedoch das Abonnement Bee Pro für 11,99 US-Dollar pro Monat. Wann die Geräte in Deutschland erscheinen, hat das Unternehmen bislang nicht bekannt gegeben.

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