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Konkurrenz für Ray-Ban? Apple arbeitet an Smart Glasses

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Apple testet wohl mehrere Fassungen für seine neue smarte Brille Foto: Getty Images
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Daniela Leistikow

25. April 2026, 8:37 Uhr | Lesezeit: 4 Minuten

Apple testet für eine neue Brille offenbar verschiedene Richtungen aus. Im Mittelpunkt stehen mehrere Fassungen, neue Materialien und die enge Verbindung mit dem iPhone.

Apple treibt laut Bloomberg-Journalist Mark Gurman die Arbeit an einer smarten Brille voran. Dabei geht es nicht nur um ein einzelnes Modell, sondern um mehrere Varianten, die sich sichtbar voneinander unterscheiden sollen. Auch zusätzliche Farben sind demnach vorgesehen. Apple verfolgt damit offenbar einen Ansatz, der an die Einführung der Apple Watch im Jahr 2015 erinnert. Schon damals brachte das Unternehmen mehrere Modelle parallel an den Start. Die neue Brille soll sich zudem klar von anderen Geräten dieser Art absetzen, darunter auch die Ray-Ban Meta AI Glasses.

Mehrere Formen stehen zur Wahl

Laut Bericht prüft Apple derzeit vier Stilrichtungen. Im Gespräch ist unter anderem ein großer, eckiger Rahmen, der an klassische Wayfarer-Brillen erinnert. Als dezenteres Gegenstück dazu dient eine schmalere rechteckige Fassung, die optisch eng an die Brille von Tim Cook angelehnt ist. Hinzu kommen größere runde oder ovale Modelle. Außerdem wird offenbar noch eine kleinere und elegantere Ausführung dieser Form ausprobiert. Apple beschränkt sich also nicht auf eine einzige Optik, sondern entwickelt gleich mehrere Möglichkeiten.

Apple setzt wohl auf hochwertige Materialien

Nicht nur die Form, auch die Gestaltung der Brille spielt eine wichtige Rolle. Laut Bericht kommen bei den Farben etwa Schwarz, Ozeanblau und Hellbraun infrage. Beim Material soll Apple ebenfalls eine individuelle Lösung verfolgen. Für den Hauptteil der Brille ist demnach Acetat vorgesehen und nicht normaler Kunststoff. Dieser feste Werkstoff wird häufig bei hochwertigen Brillen verwendet. Er gilt als gut formbar und wirkt oft wertiger. Im Bericht ist in diesem Zusammenhang von einem „robusten“ und „luxuriösen“ Material die Rede.

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Keine Einblendungen im Sichtfeld geplant

Bei dem Gerät handelt es sich dem Bericht zufolge nicht um eine AR-Brille. Augmented Reality, also AR, steht für digitale Inhalte, die direkt im Blickfeld erscheinen können, etwa Texte, Hinweise oder Bilder. Genau das soll bei dieser Brille aber nicht vorgesehen sein. Geplant ist stattdessen ein vernetztes Modell mit Kameras, Mikrofonen und Sensoren. Zu den möglichen Aufgaben gehören demnach Hinweise vom iPhone, Aufnahmen von Fotos und Videos, Musik sowie KI-Funktionen. Genannt werden dabei eine verbesserte Siri und visuelle Intelligenz. Gemeint ist damit, dass die Brille ihre Umgebung über Kameras erfasst und die gewonnenen Informationen auswertet.

Viele Aufgaben soll das iPhone übernehmen

Bei den Funktionen beschreibt der Bericht die Brille als Mischung aus Apple Watch und AirPods. Gleichzeitig soll das Gerät viele Aufgaben nicht allein erledigen. Stattdessen soll ein gekoppeltes iPhone den Großteil der Funktionen antreiben. Damit wäre die Abhängigkeit vom iPhone sogar noch größer als bei der Apple Watch. Die Brille wäre damit in erster Linie Zubehör für Apples Smartphone. Auch das Design der Technik fällt auf: Die Frontkameras sollen in einem ovalen Muster angeordnet sein. Dazu kommen Kontrollleuchten, die etwa anzeigen können, ob die Kamera aktiv ist. Auch hier will Apple sich offenbar von anderen Herstellern unterscheiden.

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Auch zum Zeitplan nennt der Bericht Details: Eine Präsentation des Geräts könnte demnach später im Jahr 2026 oder zu Beginn 2027 stattfinden. Der Verkaufsstart soll im Frühjahr oder Sommer 2027 folgen. Parallel dazu arbeitet Apple wohl weiter auf ein anderes Ziel hin: Langfristig sollen deutlich aufwendigere AR-Brillen mit eingebauten Displays auf den Markt kommen. Diese Technik liegt nach aktuellem Stand aber noch weiter in der Zukunft.

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