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Offiziell vorgestellt

AirPods 3 sehen aus wie AirPods Pro – aber eine Sache ist anders!

Stellt Apple auf dem Oktober-Event die AirPods 3 vor?
Die AirPods sind bekannt für ihren Stiel und die charakteristisch einfache, weiße FarbgebungFoto: Getty Images

2016 hat Apple die ersten AirPods vorgestellt und viel Spott kassiert. Mittlerweile sind die kabellosen Kopfhörer ein absolutes Erfolgsprodukt – das viele Nachahmer gefunden hat. Nun ist endlich ein Nachfolger da.

Bereits seit mehr als einem Jahr gibt es Berichte, dass noch 2021 die dritte Generation der Apple AirPods – auch AirPods 3 genannt – erscheinen soll. Auf dem Oktober-Event hat das Unternehmen die Kopfhörer vorgestellt.

AirPods 3 in neuem Gewand

Die zweite Generation der AirPods ist bereits seit März 2019 auf dem Markt. In der Zwischenzeit sind bereits die höherpreisigen AirPods Pro und AirPods Max erschienen. Die AirPods 3 sind optisch eher an die AirPods Pro angelehnt. Nicht nur haben sie ein längliches Gehäuse und einen kürzeren Stiel. Das Ladecase ist dementsprechend auch in der Breite gewachsen und in der Höhe geschrumpft. Von außen sind die AirPods 3 dadurch kaum von den AirPods Pro zu unterscheiden. Es sind jedoch keine In-Ears, was viele Nutzer freuen dürfte.

Viele Funktion der AirPods Pro für weniger Geld

Wie schon im Vorfeld vermutet haben die AirPods 3 nicht nur das Design der AirPods Pro bekommen, sondern auch einige der „Pro“-Funktionen:

  • Spatial Audio: Die Kopfhörer erzeugenzusammen mit dem Telefon ein dreidimensionales Klangfeld. Geräusche in Filmen, die 3D-Audio unterstützen, erklingen dann gefühlt aus der richtigen Richtung. Stimmen erklingen von dort, wo sie sich im Verhältnis zum Kopf von Nutzerin und Nutzer befinden. Dazu nutzen das iPhone oder iPad und die Airpods ihre Lagesensoren, um Gerät und Kopf zueinander zu verorten.
  • Adaptive EQ: Die AirPods 3 haben nach innen gerichtete Mikrofone, die die Form der Ohren scannen und die Musik automatisch darauf anpassen. Der Equalizer ändert die Frequenzen in Echtzeit, um für jeden Song das optimale Klangbild zu erzeugen.
  • Force-Sensor: Wie bei den AirPods Pro erfolgt die Steuerung über die Stiele der AirPods 3 und nicht länger über Touch-Flächen. Abspielen, Pausen, Überspringen und Anrufe annehmen und beenden ist alles über Zusammenpressen der Stiele möglich.
  • IPX4: Die neueste Generation der AirPods ist wasser- und schweißabweisend nach IPX4-Standard. Das heißt, sie sind resistent gegen Spritzwasser, können aber nicht in Wasser getaucht werden.

Wie TECHBOOK bereits im Vorfeld erwartet hatte, haben die neuen AirPods kein aktives Noise-Cancelling (ANC) bekommen. Diese Funktion bleibt damit dem höherpreisigen Pro-Modell vorbehalten. Die neuen AirPods 3 kosten in Deutschland 199 Euro und sind schon bestellbar. Verfügbar sind sie dann ab dem 26. Oktober. Damit sind AirPods 3 80 Euro günstiger als AirPods Pro.

AirPods 3 bringen einige Neuheiten

Laut Apple sollen die AirPods 3 bis zu sechs Stunden Laufzeit allein in den Kopfhörern selbst haben. Damit halten sie eine Stunde länger als die Vorgänger und eineinhalb Stunden länger als die AirPods Pro durch. Im Ladecase stecken zudem 24 weitere Stunden, beziehungsweise vier weitere Ladezyklen. Mit nur fünf Minuten Ladezeit bekommen die AirPods 3 genug Saft für eine Stunde Musikwiedergabe. Apropos Laden: Die neuen AirPods sind die ersten, die mit dem kabellosen MagSafe-Puck laden können.

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