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Alexa-Kopfhörer

Amazon Echo Buds kommen jetzt auch nach Deutschland  

Amazon Echo Buds
Die zweite Generation der Echo Buds kommt jetzt auch nach DeutschlandFoto: Amazon

Erstmals bringt Amazon seine hauseigenen True-Wireless-Kopfhörer auch nach Deutschland. Die zweite Generation der Echo Buds kommt mit Alexa und aktiver Geräuschreduzierung.

Amazon selbst beschreibt die Echo Buds als erstes Hands-free Echo-Gerät für unterwegs. Bereits 2019 hat das Unternehmen die erste Generation seiner In-Ear-Kopfhörer mit Alexa vorgestellt, allerdings erschien diese nie in Deutschland. Doch das ändert Amazon nun mit der Generation 2. Die neue Version der Echo Buds ist hierzulande ab dem 24. Februar verfügbar.

Echo Buds kommen in zwei Versionen

Die Echo Buds (Gen.2) erinnern optisch etwas an die Google Buds. Die Kopfhörer selbst kommen ohne Stiel aus und sehen mit ihrer runden Form recht knubbelig aus. Sie sind wahlweise in Schwarz oder Weiß erhältlich. Aufbewahrt werden sie in einem länglichen Ladecase, das ebenfalls in zwei Versionen verfügbar ist. Ein Case wird per USB-C geladen, eine weitere Ausführung unterstützt zusätzlich auch das kabellose Laden. Speziell für letztere Version bietet Amazon in Kooperation mit Anker ein QI-Ladegerät an, das über eine kleine Kuhle verfügt, in die sich das Ladecase der Echo Buds legen lässt.

Amazon Echo Buds
Die Amazon Echo Buds bringen Alexa ins OhrFoto: Amazon

Amazon verspricht für beide Ausführungen eine Akkulaufzeit von etwa fünf Stunden bei aktivierter Geräuschunterdrückung. Über das Ladecase lassen sich die Kopfhörer insgesamt zweimal vollständig aufladen, sodass die Gesamtlaufzeit bei etwa 15 Stunden liegt. Dank Schnellladeoption sollen etwa 15 Minuten ausreichen, um den Akku soweit zu laden, dass zwei Stunden Musikwiedergabe möglich sind.

Eigens entwickelte Geräuschunterdrückung

Die Echo Buds versprechen mit IPX4 Schutz vor Spritzwasser und Schweiß. Sie lassen sich somit sowohl im Regen als auch beim Sport tragen. Zudem verfügen die True-Wireless-Kopfhörer über eine Belüftungsöffnung an jedem Ohrstöpsel, der den Druck im Ohr reduzieren soll. Anpassbar sind sie dank vier mitgelieferter Ohrpolster und zwei unterschiedlichen Ohrbügeln.

Amazons In-Ear-Kopfhörer verfügen über dynamische Treiber in jedem Ohrstück, die für eine verbesserte Klangwiedergabe sowohl bei hohen Frequenzen als auch bei tieferen Tönen und dem Bass sorgen sollen. Außerdem sind jeweils drei Mikrofone beispielsweise für die Telefonie integriert. Für die Geräuschunterdrückung bedient sich Amazon einer eigens entwickelten Technologie, die mithilfe der inneren und äußeren Mikrofone den Schalldruck am Trommelfell einschätzt. Sie erzeugen dann eine Umkehrung dieses Signals und entfernen so ungewünschte Geräusche.

Ein- und abschalten lässt sich die Geräuschunterdrückung über die Touchflächen an den Echo Buds. Über sie lässt sich auch die Musik steuern, der Transparenzmodus aktivieren oder Nutzer können Anrufe annehmen. Auch ist es möglich, die Mikrofone per Tastendruck stumm zu schalten und Alexa so zu deaktivieren, wenn man mehr Privatsphäre haben möchte.

Alexa im Ohr

Das Besondere an den Kopfhörern ist jedoch die Integration von Alexa. Sie erlaubt es Nutzern, per Sprache nach Musik oder Podcast zu suchen. Das Smartphone kann in der Tasche bleiben. Dabei greifen die Echo Buds nicht nur auf Amazon Music, sondern auf Wunsch auch auf Apple Music oder Spotify zu. Musik, die man zu Hause beispielsweise auf dem Echo abgespielt hat, lässt sich direkt auf den Buds weiterhören, wenn man das Haus verlässt. Dafür genügt der Befehl „Alexa, setze Musik auf den Echo Buds fort“.

Alexa hilft aber auch bei der Organisation des Alltags, so Amazon. Nutzer können sich beispielsweise über die Echo Buds über Termine informieren lassen, Erinnerungen festlegen – beispielsweise, dass man beim Arbeiten regelmäßig nach 30 Minuten aufstehen möchte – oder sie stellen allgemeine Fragen zu Öffnungszeiten, dem Wetter oder der Verkehrslage. Mithilfe anderer Echo-Geräte oder der Alexa-App lassen sich die Buds auch wiederfinden, wenn man sie verlegt hat. Alternativ zu Alexa lassen sich die Echo Buds auch mit den Sprachassistenten von Google oder Apple nutzen – je nachdem, ob man ein Android-Smartphone oder ein iPhone besitzt.

Voraussetzung für die Nutzung der Echo Buds ist die Installation der Alexa-App auf dem Smartphone. Sie benötigt Zugriff auf Kontakte, den Standort usw. – Nutzer dürfen mit dieser Art der Datenfreigabe an Amazon also keine Probleme haben.

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Preise und Verfügbarkeit

Amazon bietet zwei Versionen seiner Kopfhörer an. Das Modell mit USB-C-Ladeoption kostet 119,99 Euro. Für kurze Zeit ist es zum Start der Kopfhörer zum Einführungspreis von 79,99 Euro verfügbar. Die Variante mit kabelloser Ladeoption kostet 139,99 Euro und ist zum Start ebenfalls vergünstigt zu haben. Es kostet dann 99,99 Euro. Vorbestellungen sind ab sofort möglich, die Auslieferung der Echo Buds erfolgt laut Amazon ab dem 24. Februar.

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