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Konzern ruft Notstand aus

Werden Samsung-Smartphones bald teurer und schlechter?

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Steigende Preise für Speicherchips bringen Samsung dazu, drastische Sparmaßnahmen umzusetzen und Kosten zu senken Foto: Getty Images
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Charlotte Ziesing

18. März 2026, 15:13 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten

Samsung steht aktuell wirtschaftlich unter Druck, obwohl einzelne Geschäftsbereiche weiterhin gut laufen. Vor allem die Produktion von Chips bringt dem Konzern hohe Einnahmen. Gleichzeitig geraten jedoch andere Sparten zunehmend in Schwierigkeiten. Besonders betroffen ist die Mobil-Sparte. Zwar verkaufen sich aktuelle Geräte wie die Galaxy-Reihe gut, doch die Herstellung wird deutlich teurer.

Ein zentraler Grund dafür sind gestiegene Preise für Speicher-Chips. Diese produziert Samsung zwar selbst, muss sie aber intern zu höheren Preisen einkaufen. Dadurch sinken die Gewinnmargen spürbar. Laut dem koreanischen Online-Portal „Financial News“ ist sogar möglich, dass dieser Bereich Verluste macht.

Notstand soll Kosten deutlich senken

Die Lage wird intern offenbar als ernst eingestuft. Bereits Ende Februar hat Samsung deshalb für mehrere Geschäftsbereiche einen Notstand ausgerufen. Ziel ist es, die Ausgaben schnell und deutlich zu reduzieren. Neben Smartphones betrifft das auch Fernseher und Haushaltsgeräte.

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In den betroffenen Bereichen sollen verschiedene Maßnahmen greifen. Dazu zählen geringere Budgets, Einschränkungen bei Geschäftsreisen und auch Änderungen beim Personal. Führungskräfte sollen beispielsweise auf kürzeren Strecken nur noch Economy fliegen. Insgesamt plant Samsung, die Kosten um rund 30 Prozent zu senken.

Mögliche Auswirkungen auf Käufer

Für Nutzer könnten diese Entwicklungen spürbare Folgen haben. Wenn die Herstellungskosten steigen, geben Unternehmen diese oft zumindest teilweise weiter. Dadurch könnten Geräte künftig teurer werden.

Gleichzeitig wächst der Druck, an anderer Stelle zu sparen. Das kann auch die Entwicklung neuer Produkte betreffen, wenn weniger Geld für Forschung und Innovation zur Verfügung steht. Zusätzlich steigen die Logistikkosten, etwa durch höhere Energiepreise. Am Ende könnte das bedeuten, dass Kosten steigen, ohne dass neue Geräte deutlich größere Fortschritte bieten.

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