14. März 2026, 13:38 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten
Starker Start für Samsungs neue Smartphone-Reihe: Die Galaxy-S26-Serie kommt bei Käufern gut an. Doch ein Detail sorgt für Kritik. Schon beim ersten Einschalten ist ein großer Teil des Speicherplatzes belegt.
Im Test von COMPUTER BILD überzeugte besonders das Galaxy S26 Ultra mit hoher Geschwindigkeit, starker Kamera und neuer Displaytechnik. Das Smartphone erhielt die Note 1,1. Auch das Interesse der Käufer ist groß. Noch nie wurde eine Galaxy-S-Serie vor dem Marktstart so häufig vorbestellt wie diese Generation. In Südkorea registrierte Samsung innerhalb einer Woche rund 1,35 Millionen Reservierungen. Rund 70 Prozent davon entfielen auf das Galaxy S26 Ultra. Trotz des erfolgreichen Starts gibt es jedoch Kritik. Der Grund ist der belegte Speicherplatz direkt nach der Einrichtung.
Schon nach dem Start über 40 GB belegt
Wie eine Analyse von „Android Authority“ zeigt, fällt der hohe Speicherverbrauch direkt nach dem ersten Einschalten auf. Bei einem Galaxy S26 Ultra mit 512 Gigabyte Speicher sind nach der Einrichtung mit Samsung- und Google-Konto sowie allen Updates mehr als 40 Gigabyte belegt. In diesem Wert stecken nicht nur Systemdateien. Auch zahlreiche vorinstallierte Anwendungen und zusätzliche Softwarepakete gehören dazu, die automatisch im Hintergrund installiert werden. Selbst bei einem Speicher von 512 Gigabyte sind damit etwa 8 Prozent des gesamten Platzes bereits belegt.
Samsung Galaxy S26, Plus und Ultra – welches eignet sich für wen?
Wie viel Speicher braucht ein Smartphone wirklich?
Viele Apps bereits vorinstalliert
Für Diskussionen sorgt vor allem die Menge an sogenannter Bloatware. Samsung installiert neben eigenen Diensten auch mehrere Anwendungen anderer Anbieter vorab. Dazu zählen etwa Facebook und Instagram von Meta, Spotify sowie verschiedene Programme von Microsoft, etwa Microsoft 365 Copilot, OneDrive, Outlook, LinkedIn und Link to Windows.
Welche Apps genau installiert werden, kann je nach Land unterschiedlich sein. Eine Auswahlmöglichkeit beim Einrichten gibt es allerdings nicht. Nutzer können also nicht entscheiden, welche zusätzlichen Programme auf das Gerät kommen.
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Google-Apps belegen Speicher
Neben diesen Anwendungen sind außerdem zahlreiche Google-Apps auf dem Gerät vorhanden. Der Grund liegt in Lizenzvorgaben von Google. Hersteller müssen bestimmte Anwendungen mitliefern, wenn sie den Play Store und die Google-Play-Dienste anbieten möchten. Dadurch finden sich auf vielen Geräten mehrere Programme mit ähnlichen Aufgaben. Beispiele sind der Samsung-Browser neben Google Chrome oder der Galaxy Store zusätzlich zum Play Store. Das führt dazu, dass weiterer Speicherplatz genutzt wird, obwohl viele Nutzer nicht alle diese Apps benötigen. Besonders bei einem Premium-Gerät wie dem Galaxy S26 Ultra sorgt das für Kritik, da das Smartphone je nach Speichergröße bis zu knapp 2000 Euro kostet und viele Käufer möglichst viel freien Speicher erwarten.