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Diese Chrome-Funktion besser nicht aktivieren

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Google testet neue Sicherheitsfunktion für Android im Advanced Protection Mode Foto: Getty Images
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Marlon Ohnacker

12. März 2026, 8:28 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten

Eine neue Chrome-Option soll Nutzer besser vor Angriffen im Internet schützen. Doch genau diese Funktion könnte auch neue Probleme bringen und bei manchen Websites für Einschränkungen sorgen.

Die neue Einstellung soll im sogenannten Advanced Protection Mode greifen. Dieser bündelt besonders strenge Sicherheitsfunktionen. Sie sollen Nutzer vor Onlineangriffen, gefährlichen Apps und möglichen Risiken für persönliche Daten schützen. Gleichzeitig könnte die Änderung aber auch dazu führen, dass einige Websites langsamer laden. Laut einem Bericht von „Android Authority“ testet Google in diesem Modus nun eine zusätzliche Schutzmaßnahme.

Neue Sicherheitsfunktion im Test

Die Option soll automatisch WebGPU in Chrome deaktivieren. WebGPU ist eine Technik, mit der Websites direkt auf die Grafikprozessoren eines Geräts zugreifen können. Dadurch lassen sich aufwendige grafische Inhalte deutlich schneller darstellen. WebGPU kann jedoch auch Sicherheitsrisiken mit sich bringen. Wenn es Schwachstellen gibt, könnten Websites diese ausnutzen. In einigen Fällen gelang es Angreifern bereits, fremde Codes aus der Ferne auf betroffenen Geräten auszuführen. Für Nutzer könnte das allerdings auch Nachteile haben. Wenn WebGPU deaktiviert ist, kann die Darstellung von Inhalten auf manchen Websites länger dauern. Die neue Option könnte also durch langsameres Laden mancher Websites zum Problem werden.

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Die Veröffentlichung steht noch aus

Die Hinweise auf die neue Funktion stammen aus der Google-Play-Services-Version 26.10.31. In den Einstellungen wird die Option laut Bericht mit folgendem Hinweis beschrieben: „WebGPU ausschalten, um vor möglichen Sicherheitsrisiken zu schützen“. Die Informationen wurden durch eine sogenannte APK-Analyse entdeckt. Dabei werden App-Dateien untersucht, um Anzeichen für neue Funktionen zu finden. Solche Funde bedeuten jedoch nicht automatisch, dass die Funktion später auch tatsächlich veröffentlicht wird.

Ob Google diese Änderung am Ende wirklich für alle Nutzer einführt, ist derzeit nicht klar. Auch mögliche Auswirkungen auf die Geschwindigkeit von Websites sind bislang offen. Sollte die Funktion erscheinen, müssten Nutzer selbst entscheiden, ob sie den zusätzlichen Schutz nutzen möchten oder lieber auf maximale Leistung setzen.

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