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Samsung prüft Preisaufschlag für Galaxy S26

Das Smartphone "Samsung Galaxy S26" vor türkisem Hintergrund
Die Galaxy-S26-Serie könnte bald spürbar teurer werden Foto: T3
Przemyslaw Szymanski

15. September 2026, 10:21 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten

Smartphones werden allgemein immer teurer, wie die jüngsten Preiserhöhungen bei Apple zeigen. Nun könnte auch Samsung die Preise seiner aktuellen Top-Modelle deutlich anheben, wie jetzt gemunkelt wird.

Samsung könnte die Preise für die Galaxy-S26-Serie in seinem Heimatmarkt Südkorea erhöhen. Wie das Wirtschaftsportal „Hans Economy“ berichtet, soll ein Mobilfunkanbieter Händler bereits über mögliche neue Verkaufspreise informiert haben. Die Anpassung könnte demnach zum 1. Oktober in Kraft treten.

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Laut dem Bericht würden sämtliche Modelle der Baureihe um 149.600 Won teurer werden. Das entspricht umgerechnet rund 96 Euro. Offiziell bestätigt hat Samsung die Informationen bislang nicht. Der Konzern erklärte demnach, dass eine mögliche Preisanpassung derzeit intern geprüft werde. Eine endgültige Entscheidung sei noch nicht gefallen.

Diese Modelle wären betroffen

Besonders deutlich würde der Aufschlag beim Galaxy S26 mit 256 Gigabyte Speicher ausfallen. Der Preis könnte von 1.254.000 Won auf 1.403.600 Won steigen. Das entspräche einem Plus von knapp zwölf Prozent gegenüber dem bisherigen Verkaufspreis.

Auch die größeren Modelle wären betroffen. Für das Galaxy S26 Plus mit 256 Gigabyte Speicher würden künftig 1.601.600 Won statt 1.452.000 Won fällig. Beim Galaxy S26 Ultra mit 256 Gigabyte Speicher könnte der Preis von 1.797.400 Won auf 1.947.000 Won steigen. Ob sich eine mögliche Erhöhung auch auf andere Märkte auswirkt, geht aus dem Bericht bislang nicht hervor.

Steigende Kosten setzen Hersteller unter Druck

Samsung wäre mit einem solchen Schritt nicht allein. Erst vor Kurzem erhöhte auch Apple die Preise mehrerer älterer iPhone-Modelle teils deutlich. Preissteigerungen betreffen damit längst nicht mehr nur neue Gerätegenerationen.

Als Ursache gelten unter anderem höhere Kosten für wichtige Komponenten. Laut dem Bericht verteuern vor allem Prozessoren und leistungsfähige Bauteile die Produktion. Diese benötigt das Unternehmen, um KI-Funktionen direkt auf dem Smartphone auszuführen. Auch Speicherchips kosten mehr als früher. Hinzu kommt ein für Samsung derzeit ungünstiger Wechselkurs, der zusätzlichen Druck auf die Kostenstruktur des Konzerns ausübt.

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